SP-Hora: Wiener Hauptbahnhof ausgezeichnet mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen

Kritik der Wiener ÖVP an Verkehrserschließung zurückgewiesen

Wien (SPW-K) - "Der künftige Wiener Hauptbahnhof wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgezeichnet erschlossen sein. Neben rund einem Dutzend S-Bahn- und Regionalbahn-Linien aus allen Himmelsrichtungen, zahlreichen regionalen Busverbindungen, tangieren auch die U-Bahnlinie U 1 sowie drei Straßenbahn- und zwei innerstädtische Buslinien das neue Verkehrszentrum. Die Planer und Verkehrsexperten haben sich mit den künftig zu erwartenden Verkehrsströmen eingehend beschäftigt und halten die Errichtung einer zweiten U-Bahnlinie zum Hauptbahnhof für nicht notwendig. Auch wenn die Wiener ÖVP ihre diesbezügliche, übrigens sündteure Forderung noch so oft wiederholt, wird sie dadurch sachlich nicht richtig", stellte Freitag der Verkehrssprecher der SPÖ Wien und Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, Karlheinz Hora, zu den Aussagen von VP-Gemeinderat Hoch und der Bezirksvorsteherin von Wieden, Reichard, fest.

Als "völlig der Realität entrückt", bezeichnete Hora den neuerlich von Hoch ins Spiel gebrachten Vorschlag, die U-Bahnlinie U 6 zum Hauptbahnhof zu führen. "Diese Linie ist bereits im Bahnhof Wien Meidling-Philadelphiabrücke direkt an die Schienenstrecke zum neuen Hauptbahnhof angebunden. Da in Zukunft praktisch auch sämtlichen Fernzüge dort halten werden, können die BenützerInnen dort verkehrenden Zügen gleich direkt von der U 6 in dieser Station umsteigen, ohne einen Umweg über den gesamten Südgürtel in Kauf nehmen zu müssen. Bei solchen unbrauchbaren Vorschlägen stellt sich die Frage, was denn die Wiener ÖVP in ihrer Verkehrspolitik eigentlich, außer einer argen Täuschung der WienerInnen, antreibt. Seriöse Sachpolitik ist es offensichtlich jedenfalls nicht", meinte Hora.

"Wenn man bekanntlich mit Speck Mäuse fangen kann, so könnte es doch auch möglich sein, mit Gratis-Cocktails WählerInnenstimmen zu erhaschen. Das war offensichtlich der Hintergedanke einer solchen, gestern, Donnerstag, bei ihrer Hauptbahnhof-Veranstaltung konzipierten Aktion der Wiener ÖVP", so Hora weiter. "Wenn der Gratiskonsum allerdings an ein gerade nicht als Schnäppchen zu bezeichnendes Dinner gebunden ist, dann bekommt die vermeintlich großzügige Geste den Anstrich eines Über-Drüber-Schildbürgerstreichs. Werbefahrtenverkäufer sind dagegen geradezu eine Ausgeburt an Seriosität", schloss Hora. (Schluss)

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