Karas: Christliche Soziallehre ist richtiger Wegweiser aus der Wirtschaftskrise

EVP-Vizepräsident hält Eröffnungsreferat bei der IX. Internationalen Konferenz zur Rolle der Kirche im Prozess der europäischen Integration

Krakau, 11. September 2009 (OTS-PD) EVP-Vizepräsident Mag. Othmar Karas eröffnet heute in Krakau die IX. Internationale Konferenz zur Rolle der Kirche im Prozess der europäischen Integration. Organisiert von der Krakauer Päpstlichen Universität Johannes Paul II., der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen und der Robert-Schuman-Stiftung widmet sich die traditionelle Konferenz in diesem Jahr dem Themenbereich der christlichen Verantwortung angesichts der globalen Wirtschaftskrise. In seinem Eröffnungsreferat sagte Karas, dass falsch verstandene Freiheit, Grenzenlosigkeit und der Verlust von Werten Fehlentwicklungen seien, die gerade von einer christdemokratisch orientierten Politik deutlich angesprochen werden müssen. "Krisenbewältung bedeutet mehr als nur Regulierungslücken zu schließen. Die christliche Soziallehre ist ein guter und richtiger Wegweiser aus der Krise. Wir dürfen nicht mit neuen Verboten, sondern mit richtig verstandenen Geboten arbeiten. Und gerade ein klares Bekenntnis zu unseren europäischen Werten ist das Gebot der Stunde", so Karas. ****

Gemeinsam mit Othmar Karas als Vizepräsident der größten Fraktion des Europäischen Parlaments eröffnen der polnische Premierminister Donald Tusk, der Premierminister von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, sowie EU-Kommissar Jan Figel die Krakauer Konferenz, bei der unter anderem auch Präsident a.D. Lech WaÅ‚Ä™sa sprechen wird. Die EVP-Fraktion ist Mitveranstalter dieser jährlich stattfindenden Konferenz.

"Die aktuelle Wirtschaftskrise erfordert ein Umdenken, keine Rückkehr zu überholten Modellen der Vergangenheit. In der Europäischen Union bereitet vor allem der Reformvertrag den Boden für ein solches zukunftsgerichtetes und wertebasiertes Umdenken vor. Mit der Konzentration auf die Soziale Marktwirtschaft und ein nachhaltiges Wirtschaften, mit der Aufnahme der Grundrechte-Charta und dem ausdrücklichen Respekt vor den Prinzipien der Subsidiarität, der Würde des Menschen und der europäischen Solidarität steht uns ein tragfähiges Gerüst zur Verfügung. Bei dieser gemeinsamen europäischen Arbeit tragen auch die Kirchen eine große Verantwortung und haben sich ihrer Aufgabe zu stellen", so Karas abschließend.

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