Provenienzforschung im Technischen Museum Wien

Wien (OTS) - Das Technische Museum Wien (TMW) ist stolz auf seine Tradition und seine einzigartigen historischen Objekte, legt jedoch größten Wert auf den rechtmäßigen Besitz derselben.

Seit Beginn der Provenienzforschung im Jahr 1999 waren die Direktorin Dr. Gabriele Zuna-Kratky und der Sammlungsleiter Dr. Helmut Lackner sehr bemüht, die von der Provenienzkommission angestellten Historiker Dr. Christian Klösch und Dr. Oliver Kühschelm zu unterstützen, um alle fraglichen Fälle exakt zu prüfen und diese möglichst rasch einer Lösung bzw. Restitution zuzuführen.

Restitution von Korrespondenzstücken

Bei dem Bestand der sogenannten "Russenbriefe" handelt es sich um rund 1200 private Briefe und Korrespondenzkarten aus dem Archiv des Technischen Museums Wien. Die Briefe datieren aus der Zeit der deutschen Besetzung der Ukraine im Juni und Juli 1941 und stammen größtenteils von ermordeten oder geflüchteten Bewohnern der westukrainischen Stadt Kamenez Podolski. Diese Korrespondenz kam im Jahr 1958 mit anderen Beständen des Österreichischen Post- und Telegraphenmuseums in das Archiv des TMW und wird nun - im Rahmen eines Festaktes - an die ukrainische Regierung restituiert.

Die offizielle Übergabe der "Russenbriefe" sowie einer Sammlung von Textilien karäischer und krimtatarischer Provenienz aus dem Völkerkundemuseum wird am 17. September 2009 um 10:00 Uhr - im Rahmen eines Festaktes - im Museum für Völkerkunde (1010 Wien, Neue Burg, Heldenplatz) stattfinden.

Rückfragen & Kontakt:

Technisches Museum Wien
Mag. Barbara Hafok
Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien
Tel. 01/899 98-1200
barbara.hafok@tmw.at
www.technischesmuseum.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TMW0001