Sängerknaben-Konzertsaal soll "Dr. Eugen Jesser-Saal" heißen

Nettig appelliert an Besetzer die rechtswidrige Belagerung abzubrechen

Wien (OTS) - Der neue Konzertsaal der Wiener Sängerknaben wird Dr. Eugen Jesser-Saal heißen. Dies gab Sängerknaben-Präsident Senator Walter Nettig am Freitag bekannt. Dr. Eugen Jesser war langjähriger Präsident der Wiener Sängerknaben und hatte gemeinsam mit der Pühringer Privatstiftung die Weichen für den Bau des Konzertsaals gestellt.

"Dem ausdrücklichen Wunsch von DI Peter Pühringer mit der Namensgebung für den künftigen Konzertsaal dem früh verstorbenen Dr. Eugen Jesser die Ehre zu erweisen, kommen wir natürlich gerne nach", begründete Sängerknaben-Präsident Nettig die Namenswahl. "Umso ärgerlicher und völlig unverständlich sind für die Sängerknaben die absurden Vorwürfe der Bürgerinitiative in Richtung der Errichtungsgesellschaft", so Nettig weiter. "Die POK Privatstiftung finanziert den notwendigen Konzertsaal FÜR die Wiener Sängerknaben und damit FÜR die Kulturstadt Wien. DI Peter Pühringer zählt zu den ganz wenigen Mäzenen, die heutzutage überhaupt noch bereit sind, ihr privates Geld für kulturelle Institutionen - wie zum Beispiel für das Theater in der Josefstadt, den Musikverein oder die Wiener Philharmoniker - , zur Verfügung zu stellen. Dafür hat er sich den Respekt und Dank aller kulturinteressierten Bürger und Bürgerinnen verdient."

Insgesamt wird für den neuen Konzertsaal lediglich eine - seit Jahren als Bauland gewidmete - Fläche von 1000 m2 bebaut, dies entspricht 2 Promille (!) des gesamten Augartenareals. Dort stand in den vergangenen Jahrzehnten eine Tankstelle, und seit etlichen Jahren war es ein verwildertes Stück Land, das als Parkplatz und zuletzt Schuttabladeplatz diente. Auf Wunsch und mit ausdrücklicher Zustimmung des Bundesdenkmalamts wird das Pförtnerhaus in den Neubau integriert.

Sängerknaben-Präsident Walter Nettig appelliert außerdem neuerlich an die Besetzer, die rechtswidrige Besetzung abzubrechen: "Vor kurzem wurden sogar Mütter mit ihren Kindern am Weg in den Augarten angepöbelt - die Kinder waren daraufhin sehr verängstigt. Inzwischen ist es auch so, dass die Eingangsbereiche beim Augartenspitz mit Gerümpel blockiert wurden. Der Grund ist keine öffentliche Fläche, sondern gehört der Republik Österreich und wird von der Burghauptmannschaft verwaltet. Die Sängerknaben bezahlen dafür Miete."

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