Leitl: Opel-Übernahme durch Magna kann positive Impulse für Zulieferindustrie bringen

Schritt zu mehr Standortsicherung

Wien (OTS/PWK667) - Mit der Entscheidung der Übernahme von Opel durch den Austro-kanadischen Magna-Konzern können nun wesentliche Impulse für die von der Wirtschaftskrise besonders betroffene heimische automotive Zulieferindustrie gesetzt werden, hofft Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Gerade für das Opel-Werk in Wien-Aspern bedeute dies nun einen Schritt hin zu mehr Standortsicherung. Was gut für Magna ist, sei auch gut für viele kleine und mittlere Zulieferbetriebe und trage somit zur Standortsicherung bei.

Konzernentscheidungen zu Produktion und Standort sollten nun positiv von der Politik begleitet werden, um das Bestmögliche für die bisherigen Produktionsstandorte und Mitarbeiter in Österreich herauszuholen. Was die Forderung des deutschen Wirtschaftsministers Guttenberg nach einer finanziellen Beteiligung auch von Österreich für die Opel-Rettung betrifft, verweist Leitl auf die Position von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, wonach 300 Millionen Euro Haftung aus dem 10-Milliarden-Euro-Paket für Leitbetriebe grundsätzlich möglich sind. (RH)

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