Stöger: Wollen durch Ernährungskampagne Lust auf gesundes Essen machen

Die Gesundheit der ÖsterreicherInnen durch die richtige Ernährung verbessern

Wien (OTS/SK) - Bei der heutigen Pressekonferenz mit den Fernsehspitzenköchen Andreas Wojta und Alexander Fankhauser präsentierte Gesundheitsminister Alois Stöger die Ernährungskampagne seines Ressorts. "Die Kampagne soll den Menschen Lust auf gesundes Essen machen und so der Fehl- und Überernährung der ÖsterreicherInnen entgegenwirken", erklärte Stöger anlässlich der Präsentation am Freitag. ****

Der im April präsentierte Österreichische Ernährungsbericht habe aufgezeigt, dass die Ernährung der ÖsterreicherInnen verbesserungswürdig ist. Es wird zu fett und zu salzig gegessen, Kinder essen zu viel Süßes und zu wenig Ballaststoffe. Fehl- und Überernährung haben vielerlei Ursachen. Mann müsse die Bevölkerung für gesunde Ernährung sensibilisieren und ihnen Lust auf gesunde Ernährung machen. Die Ernährungskampagne des Gesundheitsministeriums solle dazu beitragen.

Stöger berichtete, dass für die Kampagne vier Themen gewählt wurden, wo laut Ernährungsbericht die Defizite in Österreich groß sind: Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag, mehr Milchprodukte, weniger Alkohol und die "richtige Aufteilung, zumindest ein Drittel Gemüse" am Teller. Es handle sich um eine Print-Kampagne, zu den vier Themen werden jeweils "Teaser" und "Advertorials" geschaltet.

"Aber auch eine Änderung des Einkaufverhaltens kann zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen", erklärte der Gesundheitsminister aus eigener Erfahrung. Man müsse den Menschen zusätzlich vermitteln, dass gesunde Ernährung nicht teuer und kompliziert sein müsse und keinen Verzicht bedeute, sondern gesundes Essen könne auch ein Geschmackserlebnis sein.

Abschließend verwies Gesundheitsminister Stöger auf die Wichtigkeit der Kampagne, denn: "Fast die Hälfte der "verlorenen Lebensjahre in Gesundheit" entfallen auf Krankheiten, die durch schlechte und unausgewogene Ernährung verursacht werden. Wenn wir durch die Ernährungskampagne auch nur einen Herzinfarkt oder einen Diabeteskranken verhindern können, hat sie sich schon bezahlt gemacht". (Schluss) mw

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