Grüne Wien zu Häupl/Schönborn-Treffen: Kirche darf bei Schwanger-schaftsabbruch nicht einmischen

Vana: ExpertInnen fordern bei rundem Tisch der Grünen Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs

Wien (OTS) - "Die Kirche darf sich in Fragen des Schwangerschafts-abbruchs nicht in die Belange der Frauen einmischen", kommentiert die Frauensprecherin und Stadträtin der Grünen Wien, Monika Vana, das heute stattfindende Gespräch zwischen Bürgermeister Häupl und Kardinal Schönborn. Während sich Häupl mit Schönborn trifft, haben die Grünen einen runden Tisch zum Thema Schwangerschaftsabbruch mit ExpertInnen abgehalten. Die TeilnehmerInnen, darunter VertreterInnen von Frauengesundheits-zentren, ÄrztInnen und JuristInnen, waren sich in mehreren Punkten einig: Der Schwangerschaftsabbruch muss endlich entkriminalisiert werden und Frauen müssen vor Psychoterror von radikalen AbtreibungsgegnerInnen geschützt werden. Weiters muss es die Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs an allen öffentlichen Spitälern geben sowie Schwangerschaftsabbruch und Verhütung auf Krankenschein möglich sein.

Vana spricht sich strikt gegen die Einführung einer "Bedenkzeit" und "Zwangsberatungen" vor einem Schwangerschaftsabbruch aus: "Frauen, die sich zu einem Schwangerschaftsabbruch entschließen, tun das wohlüberlegt und brauchen keine Entmündigung von kirchlicher oder amtlicher Seite".

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