FPÖ-Unterreiner: Appell an die ORF Führung: Das RSO muss erhalten bleiben!

Vorhandenes Geld muss auch für den gesetzlich vorgeschriebenen Kulturauftrag eingesetzt werden

Wien (OTS) - Wie sich im Zuge der derzeitigen Diskussion um den
ORF herausstelle, stünden genügend Gelder für etwaige Sonderprojekte zur Verfügung. Wenn es möglich sei, neue Society-Sendungen anzukaufen, sei es nicht einzusehen, warum man bei dem Erhalt des Radio-Symphonieorchesters auch nur eine Sekunde zögere, so FPÖ-Kultursprecherin NAbg. Heidemarie Unterreiner.

"Es ist nicht zu akzeptieren, dass der im ORF Gesetzt vorgeschriebene Kulturauftrag vernachlässigt wird, man ernsthaft darüber nachdenkt, das RSO, eines der vielseitigsten österreichischen Orchester aufzulösen und gleichzeitig neue Sendungen ankauft, die mit Kunst und Kultur absolut nichts zu tun haben", so Unterreiner.

"Im letzten Kulturausschuss wurde der von mir gestellte Antrag zum Erhalt des RSO von den Regierungsparteien mit matten Ausreden abgelehnt. Ich werde aber nicht locker lassen und diesbezüglich noch weitere Anträge stellen. Es ist eine kulturpolitische Schande diesen Klangkörper auflösen zu wollen", sagt Unterreiner.

Die Vernachlässigung des Kulturauftrages im ORF sei nicht mehr zu tolerieren. Es sei gesetzlich vorgeschrieben, dass der ORF die Vermittlung eines vielfältigen kulturellen Angebots zu berücksichtigen habe. Hierzu gehöre es auch, den Erhalt des RSO zu gewährleisten. Die Pflege österreichischer Orchestertradition, sei für ein Kulturland wie Österreich unerlässlich und trage viel zur Pflege der österreichischen Identität bei. "Ich fordere daher die politisch Verantwortlichen, sowie die Führung des ORF auf, die Ausgliederung bzw. Auflösung des RSO nochmals zu überdenken", so Unterreiner abschließend.

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