Erste Hilfe: Jede Minute zählt

12. September: Welttag Erste Hilfe

Wien (Rotes Kreuz) - Rotkreuz-Sanitäter wissen aus Erfahrung, dass im Notfall nur jeder Dritte seinen Mitmenschen zu Hilfe eilt - oft aus Unsicherheit. Jedoch ist das einzig Falsche, nichts zu tun. "Jemanden in eine stabile Seitenlage zu bringen, ist kein Kunststück, kann aber Leben retten", sagt Chefarzt Dr. Wolfgang Schreiber. Noch einfacher ist die korrekte Erstversorgung von kleineren Wunden, wie sie beispielsweise bei Kindern oder Sportverletzungen häufig auftreten und "auch ein verrenkter Knöchel ist schneller wieder geheilt, wenn von Beginn an die richtigen Maßnahmen gesetzt werden", so Schreiber.
Mehr als 70 Prozent aller Unfälle passieren in der Freizeit und zu Hause. Meist sind es daher die eigenen Eltern, Kinder, Freunde, Sport- oder Arbeitskollegen, die Hilfe brauchen.
Das Österreichische Rote Kreuz bildet jährlich mehr als 100.000 Personen zu kompetenten Ersthelfern aus. In Schulen bietet das Jugendrotkreuz ab der ersten Klasse Volksschule Erste-Hilfe-Kurse an:
schon die ganz Kleinen lernen, wie man im Notfall die Rettung ruft, was man bei einer Verbrennung macht und wie man Gefahren erkennt und vermeidet. Das Erste-Hilfe-Programm "Helping Hands" zeigt Jugendlichen ab elf Jahren, wie man im Notfall richtig und rasch hilft. Das Jugendrotkreuz fordert seit vielen Jahren die Einführung verpflichtender Erste-Hilfe-Kurse in Schulen.
"Je früher Kinder die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen lernen, desto niedriger ist die Hemmschwelle, in einem Notfall tatsächlich aktiv zu werden und zu helfen", sagt Schreiber.

Weitere Informationen unter www.erstehilfe.at und www.jugendrotkreuz.at

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