RfW: Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Österreich hat höchste Priorität

Krenn: "Talfahrt der heimischen Wirtschaft muss von der Regierung endlich gestoppt werden!"

Wien (OTS) - Das Hauptaugenmerk der österreichischen Regierungsmannschaft liegt auf ihrer Selbstinszenierung, wie man im Vorfeld des Sommergesprächs mit Bundeskanzler Faymann gesehen hat. Dass aber die heimische Wirtschaft immer tiefer in die Krise rutscht und im internationalen Ranking des Weltwirtschaftsforums (WEF) gleich drei Plätze zurückfällt, scheint bisher kaum jemanden zu interessieren: "Faymann sorgt sich mehr um quakende Enten und blendendes Sonnenlicht, als um die Wirtschaftspolitik. Denn würden unsere heimischen Spitzenpolitiker ihren Schwerpunkt auf die wirklich wichtigen Themen im Lande legen, wäre es erst gar nicht so weit gekommen und Österreich noch international wettbewerbsfähig", kommentiert Matthias Krenn, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich und stellvertretender Bundesobmann des RfW die aktuelle Studie des WEF.

Den Unternehmern ist in diesem Fall aber nicht mit aufmunternden Worten á la Wirtschaftsminister Mitterlehner geholfen, der meinte, alles daran zu setzen um wieder einen besseren Platz zu erreichen. "Klotzen, nicht kleckern und rasch handeln ist in Zeiten wie diesen angesagt. Die längst fällige aber von den Verantwortlichen immer wieder aufgeschobene Verwaltungsreform gehört schnellsten und ohne wenn und aber umgesetzt. Die Bildung von Eigenkapital muss für die heimischen Unternehmer, mit einer überdachten und vereinfachten steuerlichen Gesetzgebung, wieder leichter möglich sein", fordert Krenn von den verantwortlichen Politikern.

Der Diskussion rund um eine raschere und billigere Unternehmensgründung anhand der von Präsident Leitl propagierten GmbH-Reform kann Vizepräsident Krenn nur Gutes abgewinnen, gibt jedoch zu bedenken: "Die Idee beispielsweise einer GmbH-light kursiert schon seit ein paar Jahren in der heimischen Wirtschaftsszene, wurde bis dato jedoch noch nie umgesetzt. Bleibt zu hoffen, dass es auf Grund der Wirtschaftskrise und dem schlechten Abschneiden Österreichs im internationalen Vergleich dieses Mal wirklich noch in den letzten Monaten dieses Jahres zu sichtbaren und spürbaren Veränderungen kommt, mit denen vor allem den heimischen Unternehmern tatkräftig unter die Arme gegriffen wird", so Vizepräsident Matthias Krenn abschließend. (gg)

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