Mautz fordert Stadler zum Rücktritt auf

Skandalöser Vergleich der Fristenregelung mit dem Nationalsozialismus muss Konsequenzen haben

Wien (OTS/SK) - "Es ist ein Skandal, dass sich ein Parlamentarier dazu hinreißen läßt, die Fristenregelung mit NS-Konzentrationslagern zu vergleichen", meinte heute SPÖ- Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz in Reaktion auf die Aussagen von BZÖ-Abgeordneten Ewald Stadler im morgigen News.
Eine derartige Aussage sei mit dem demokratischen Grundkonsens in diesem Land nicht vereinbar, so Mautz. Mautz forderte Stadler daher auf, sein Mandat zurückzulegen. ****

Es muss gewährleistet sein, dass die Abgeordneten sich an diesen demokratischen Grundkonsens halten, meinte Mautz. "Ich bin erschüttert, welch zutiefst reaktionäre Gesinnung hier wieder zu Tage tritt", so die SPÖ Bundesfrauengeschäftsführerin. "Eine derartige Aussage muss auf jeden Fall Konsequenzen haben", meinte Mautz abschließend. (Schluss) up/cv

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002