Ewald Stadler im NEWS-Sextalk

Rechtskonservativer BZÖ-Politiker über Abtreibung, akzeptable Sexualpraktiken und Homosexualität

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe ein umfangreiches Interview mit dem rechtskonservativen BZÖ- Politiker Ewald Stadler zu den Themen Abtreibung, akzeptable Sexualpraktiken und Pornographie.

Der erklärte Abtreibungsgegner Stadler erklärt, das Abtreibungen "nach unserer Rechtsordnung eine Tötungshandlung" darstellen würden:
"Wer Lehren aus der Geschichte gezogen hat, kann nicht wie der Wiener Bürgermeister Michael Häupl heuchlerisch diejenigen ehren, die für die Massentötungen verantwortlich sind".

Zum Thema Scheidungen erklärt Stadler: "Eine sakramentale Ehe kann nicht geschieden werden". Wenn die Ehe nicht vollzogen werden, sei dies ein "Ehemangel": "Man muss die Ehe vollziehen - außer beide wollen das nicht".

"Sex vor der Ehe" sei ein "Problem seit es die Ehe gibt". Auf die Frage, ob er selbst jungfräulich in die Ehe gegangen sei, sagt Stadler: "Das habe ich alles meinem Beichtvater erklärt."

Untreue und Seitensprünge seien "Sünde". Zu akzeptablen Sexualpraktiken stellt Stadler klar, dass Sex "freilich generell nur in der Ehe zulässig" sei. Dort sei dann alles erlaubt, "was nicht gegen die Würde eines der Ehepartner" verstoße. Sadomasochismus sei beispielsweise niemals erlaubt.

Ob Praktiken gestattet seien, die männliche Homosexuelle gerne ausüben, lässt Stadler offen: "Dazu macht die Lehre der Kirche keine Vorgaben." Zudem: "Wenn es eine homosexuelle Prägung gibt, ist sie gottgewollt oder von Gott zugelassen. Wenn also jemand homosexuell empfindet, hat er Anspruch darauf, dass ihn der Katholik respektiert."

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES0005