AUF-AFH: Jetzt reicht es, Herr Schrottwieser!

Keine Vermengung der Personalvertretung mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

Wien (OTS) - "Bereits zum dritten Mal müssen wir miterleben, wie Obstlt. Schrottwieser sich als oberster Personalvertreter im Bundesheer bezeichnet", stellt Manfred Haidinger, geschäftsführender Vorsitzender der AUF-AFH fest, "obwohl es so etwas gemäß Personalvertretungsgesetz gar nicht gibt".

"Wir erleben bereits zum dritten mal, dass Schrottwieser mit Themen in die Öffentlichkeit geht, die so nicht als Beschluss des Zentralausschusses im BMLVS existieren", weiß Haidinger zu berichten. "Wir müssen nun schon zum dritten Mal mit ansehen, dass Schrottwieser sich anmaßt, eine Außenwirkung als Personalvertreter zu erzeugen, die ihm auf der Grundlage des Personalvertretungsgesetz nicht erlaubt ist", stellt Haidinger klar. Es sei nicht Aufgabe der Personalvertretung an die Medien zu gehen und schon gar nicht, wenn dadurch, wie bei den Aussendungen von Schrottwieser, der Eindruck erweckt werde, seine Aussagen wären akkordiert mit dem Gremium des Zentralausschusses beim BMLVS.

"Herr Schrottwieser, es war ihre Fraktion (ÖAAB-FCG) in Verbindung mit der Fraktion FSG die diese Zustände im Bundesheer erst zugelassen hat. Sie brauchen nun nicht kurz vor der Wahl versuchen die Reißleine zu ziehen um dem Wähler im BMLVS zeigen zu wollen, dass sie alles erdenklich Mögliche zu unternehmen bereit sind um gegenzusteuern. Die Zeit ihres Handelns ist vorbei, Sie und ihre Fraktion hatten mit einer absoluten Mehrheit im Zentralausschuss 5 Jahre Zeit um dafür zu sorgen, dass diese Zustände die wir heute haben nicht eintreten hätten müssen", stellt Haidinger fest und meint abschließend: "Mit einer solchen Absoluten im Zentralausschuss des BMLVS hätte die AUF-AFH nicht zugelassen, dass der Dienstgeber die bisher gesetzten Maßnahmen so umgesetzt hätte."

"Mit uns nicht! Jetzt zu jammern, nachdem Sie und ihre Fraktion 5 Jahre im Bett mit dem Dienstgeber gelegen haben, ist widerwärtig und wird von uns aufs Schärfste verurteilt", stellt Haidinger klar.

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