Grüne Wien: Nahversorgung durch kleine migrantische Läden fördern

Wien (OTS) - "Endlich gibt es Ersatz für die lange vermissten Greißler. Türkische und andere migrantische Läden und Minisupermärkte in so manchen Wohngegenden bieten ähnliche Einkaufmöglichkeiten wie der traditionelle Greißler ums Eck", begrüßt die Grüne Gemeinderätin und Nahversorgungssprecherin Eva Lachkovics die langsam aufstrebende Entwicklung der Nahversorgung in manchen Teilen von Wien.

Türkischstämmigen Läden, Kaffeehäuser, Dienstleistungsbetriebe wie Frisierläden und andere innovative Angebote sind eine willkommene Bereicherung der Nahversorgung. Sie bieten günstige Dienstleistungen und Waren, haben konsumentInnenfreundliche Öffnungszeiten und befinden sich in Wohngegenden. Die kleinen Supermärkte sind zudem eine Alternative zum Supermarkt-Einheitsbrei der großen Ketten Rewe, Hofer und Spar. "Viele Menschen gehen gerne in solche Läden einkaufen, weil dort Dinge zu bekommen sind, die es sonst nicht gibt und ich immer äußerst freundlich bedient werde. Und so geht es vielen Menschen.", so Lachkovics.

Im Gegensatz zur FPÖ, die nicht nur gegen Islam-Zentren sondern neuerdings auch gegen türkische Nahversorgungsangebote wettert, fordert Lachkovics die offensive Förderung der Ansiedlung solcher kleinteiligen erschwinglichen Nahversorger in Wiens Wohngegenden und Einkaufstraßen. "Ähnlich wie in Nürnberg sollte es auch in Wien Beratungs- und Begleitungsangebote der Stadt Wien für migrantische Nahversorgungs-Betriebsgründer und insbesondere -gründerinnen geben", schließt Lachkovics.

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