Mölzer: Barroso ist schwächster gemeinsamer Nenner von Fraktionen und Mitgliedstaaten

EU-Kommission ist Gremium gescheiterter Politiker - Gusenbauer oder Ferrero-Waldner wären im Vergleich zu Molterer die besser geeigneten österreichische Kandidaten

Wien (OTS) - EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, der sich um eine Wiederwahl bemüht, sei der kleinste und schwächste gemeinsame Nenner von Fraktionen und Mitgliedstaaten, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Einmal gibt sich der Portugiese neoliberal und konservativ, und dann entdeckt er seine Nähe zu Grünen und Sozialdemokraten. Überhaupt sind die politischen Wandlungen im Leben Barrosos bemerkenswert: Innerhalb nur weniger Jahre wurde aus dem Maoisten ein Christdemokrat", betonte Mölzer.

Zur EU-Kommission selbst merkte der freiheitliche EU-Mandatar an, daß es sich dabei um ein Gremium gescheiterter, abgewählter Politiker handle. "Offenbar ist es Voraussetzung für einen Posten in der EU-Kommission, daß der betreffende Kandidat in seinem Heimatland vom Wähler mit Mißtrauen bedacht wurde. Schließlich ist diese mächtige und einflußreiche Institution demokratisch nicht legitimiert, was ein bezeichnendes Licht auf die Europäische Union wirft", so Mölzer.

Zur bisherigen österreichischen EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner meinte Mölzer, sie habe ihre Arbeit als Außenkommissarin gut erledigt: "Im wesentlichen hat Ferrero-Waldner die Interessen Europas gut vertreten". Und bezüglich des künftigen österreichischen Kommissionsmitglieds sagte Mölzer, daß Altbundeskanzler Gusenbauer vielleicht doch eine Option wäre. "Im Vergleich zu Molterer, von dem man dem Vernehmen nach in Brüssel nicht besonders begeistert ist, wären Gusenbauer oder Ferrero-Waldner sicher die für diese Funktion besser geeigneten Kandidaten", schloß der freiheitliche EU-Abgeordnete.

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