HTU Graz: Erneute Schelte für die Österreichische Bildungspolitik

OECD bestätigt die Kritik der ÖH der letzten Jahre

Graz (OTS) - Wie aus der aktuellen Studie der OECD "Education at a Glance" hervorgeht, hinkt eines der reichsten Länder der Welt bildungspolitisch erneut hinterher. Dabei kommt klar heraus, dass Österreich eine der niedrigsten AkademikerInnenquoten der untersuchten Länder aufweist - 18 % gegenüber 25 % im OECD-Schnitt. Pikantes Detail: diese Zahl stagniert, obwohl Österreich weit mehr Geld pro Studierendem investiert als andere Länder.

"Wieder einmal zeigt sich die vollkommene Fehlorientierung von Minister Hahns Universitätspolitik", stellt Andreas Kainer, Vorsitzender der HochschülerInnenschaft an der TU Graz, fest. "Die Studiengebühren erweisen sich erneut als Bremsklotz am Bildungszug Österreich, wie eindeutig aus der Studie hervorgeht", so Kainer. "Es ist jedoch noch immer nicht zu spät, Österreichs Bildungssystem wieder auf Schiene zu bringen."

Die HTU Graz fordert daher:
- Aktive Einbeziehung der ÖH an zukunftsweisenden Grundsatzentscheidungen in der Bildungspolitik
- Totale Abschaffung der Studiengebühren
- Bessere finanzielle Ausstattung der Universitäten

Dazu ist jedoch eine tiefgreifende Reform notwendig - und kein halbherziges Herumbasteln an einem krankenden System.

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Andreas Kainer
Vorsitzender der HochschülerInnenschaft an der TU Graz
Tel.: +43 316 873 5100
mailto: akainer@htu.tugraz.at
http://www.htu.tugraz.at

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