ORF-Sommergespräch - BZÖ-Strutz: Faymann gebührt "Goldene Himbeere"

ORF beugt sich Druck aus Löwelstraße

Wien (OTS) - Als Skandal sondergleichen bezeichnet BZÖ-Generalsekretär NAbg. Martin Strutz die Verlegung des ORF-Sommergesprächs von SPÖ-Bundeskanzler Faymann von der Bregenzer Festspielbühne in das Festspielhaus nach massivem Druck aus der SPÖ-Zentrale. "Offenbar ist das die erste Dankabstattung von Wrabetz für dessen Verlängerung als Generaldirektor. Damit ist klar, dass der ORF ein Rotfunk und verparteipolitisiert ist. Eigentlich können die SPÖ-Parteisekretäre gleich die Plätze der ORF-Redakteure auf dem Küniglberg besetzen. Es ist aber unfassbar, dass der ORF mit der Behauptung, das Sommergespräch mit Faymann wäre von vornherein für diesen Ort geplant gewesen, auch noch schamlos die Unwahrheit sagt", zeigt sich Strutz empört.

Der ORF verdiene die Bezeichnung unabhängig und öffentlich rechtlich nicht mehr. "Im Zuge der parlamentarischen Enquete über das ORF-Gesetz wird der Begriff öffentlich-rechtlich und die Finanzierung durch die Steuerzahler für die Zukunft klar zu hinterfragen sein", betont Strutz.

"Anscheinend fühlt sich Faymann auf einer großen Seebühne äußerst unwohl und verzieht sich lieber in einen von Bürgern und der Natur abgeschirmten Raum. Eigentlich ein Armutszeugnis für einen Bundeskanzler, der das Land in eine positive Zukunft führen sollte. Für diese Aktion gebührt Faymann die "Goldene Himbeere" für die schlechteste Leistung des Jahres", so Strutz.

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