Weltalphabetisierungstag: Mayer - Mehr Bildung bringt mehr Chancen

Bildungsministerin Schmied in ihren Reformen voll unterstützen - Analphabetismus ist individuelle und wirtschaftliche Katastrophe

Wien (OTS/SK) - Zum heutigen Weltalphabetisierungstag betonte SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer: "Schätzungen gehen davon aus, dass rund 300.000 ÖsterreicherInnen nicht ausreichend lesen und schreiben können. Diese Zahlen sind erschreckend, und sollten alle verantwortlichen Kräfte wachrütteln, dass wir unsere Anstrengungen im Bildungsbereich intensivieren und Bildungsministerin Claudia Schmied in ihren erfolgreichen Reformen voll unterstützen müssen. Denn eines ist klar: Mehr Bildung bedeutet auch mehr Chancen." Der Ausbau der Sprachförderung, die kleineren Klassen und die Neue Mittelschule, bei der die bestmögliche Förderung im Vordergrund steht, seien bestens geeignete Maßnahmen, um dem Analphabetismus den Kampf anzusagen, so Mayer am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Der heutige Weltalphabetisierungstag sei auch deshalb so wichtig, weil er an die Problematik des Analphabetismus erinnert. "Denn Analphabetismus ist eine wirtschaftliche und soziale Katastrophe, weil klar ist, dass Menschen, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben, von weiten Teilen des Lebens ausgeschlossen sind und auch massiv in ihren beruflichen Chancen behindert sind." Mayer unterstrich weiters, dass eine Vernachlässigung des Themas Analphabetisierung auch negative Folgen für den Wirtschaftsstandort habe.

"Bildung ist die beste Waffe im Kampf gegen den Analphabetismus. Und Ministerin Schmied ist die beste Garantin dafür, dass die notwendigen Bildungsreformen entschlossen fortgeführt werden - und das vom Kindergarten, der zum Bildungsgarten wird bis hin zur Erwachsenenbildung, die für die persönliche Weiterentwicklung eine große Rolle spielt", so der SPÖ-Bildungssprecher.

Für Mayer ist auch klar, dass das Thema Analphabetismus enttabuisiert werden müsse. "Und wir brauchen auch verlässliche Zahlen. Darum ist es zu begrüßen, dass sich Österreich an der nächsten Studie im kommenden Jahr beteiligen wird. Anhand der dann vorliegenden Ergebnisse können wir das genaue Ausmaß des Problems erkennen und auf Basis des Datenmaterials geeignete Maßnahmen ausarbeiten", so Mayer abschließend. (Schluss) mb

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