VSStÖ: OECD zeigt Handlungsbedarf im Hochschulbereich

Wollner fordert Hahn auf, die richtigen Schritte zu setzen

Wien (OTS) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) fordert, bestätigt durch die Ergebnisse der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick", Minister Hahn auf, endlich zu handeln. "In den Bereichen der Unterfinanzierung der Hochschulen, der niedrigen AkademikerInnenquote und der geringen finanziellen Unterstützung von Studierenden, müssen endlich Verbesserungen passieren," verlangt Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ.

Die Bildungsausgaben für den tertiären Bereich liegen in Österreich mit 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts immer noch deutlich unter dem OECD-Durchschnitt. "Es ist höchste Zeit, mehr Geld für höhere Bildung auszugeben, das zeigt die Studie erneut. Der VSStÖ fordert eine sofortige Anhebung des Budgets auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Gerade in einer Wirtschaftskrise muss die öffentliche Verantwortung erkannt und die Bildungsfinanzierung massiv ausgebaut werden." so Wollner.

"Jedes Jahr aufs Neue zeigt die OECD Österreichs niedrige AkademikerInnenquote auf. Minister Hahn will Studierende aber durch neue Zugangsbeschränkungen vom Studieren abhalten. Hahn setzt die falschen Schritte zur Veränderung des Hochschulsystems. Statt Master-und PhD-Beschränkungen brauchen wir ein funktionierendes Stipendiensystem und gute Studienbedingungen. Studierende dürfen nicht aus den Hochschulen gedrängt werden!" fordert Sophie Wollner.

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