Walser: Österreich hat am schweren Erbe aus Gehrers Zeiten zu tragen

Statt Ankündigungen endlich Altlasten aufarbeiten

Wien (OTS) - Die Zahlen in der OECD Studie Bildung auf einen Blick enthalten keine
Neuigkeiten. "Dies war in Anbetracht der rückwärts gewandten Bildungspolitik der Ära Elisabeth Gehrer auch nicht anders zu erwarten", stellt Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, fest. Während es anderen OECD-Staaten in den letzten Jahren durchaus gelungen ist, die Qualität ihrer Schulsysteme und die Leistung ihrer SchülerInnen zu steigern, zeichnete sich das österreichische Schulsystem durch durch Stagnation und Einsparungen aus.

Die Bilanz lautet wie auch in den letzten Jahren immer wieder: zu wenig gut ausgebildete Jugendliche, zu wenig Studierende und Akademiker, zu viele SchulabrrecherInnen, das Schulsystem selbst zu teuer und ineffizient. "Vor allem die niedrige Bildungsbeteilung bei den Jugendlichen stellt einen dringenden Handlungsbedarf für Schmied dar. Wir brauchen eine Bildungsgarantie bis 18 Jahre. JedeR Jugendliche muss einen Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz, sei es in einer höheren oder berufsbildenden Schule oder in einer Lehrwerkstätte, haben", fordert Walser. Wir können es uns nicht leisten, dass 21% der Jugendlichen keine abgeschlossene Ausbildung haben.

Wir brauchen Maßnahmen, um zu garantieren, dass SchülerInnen das jeweilige Schuljahr erfolgreich abschließen. "Her mit dem Geld für Förderunterricht! Her mit den StützlehrerInnen! Die Drop-Out-Raten müssen halbiert werden. Es geht nicht an, dass nur ein Bruchteil der SchülerInnen, die eine höhere Ausbildung beginnen, diese auch abschließen. Das ist pure Verschwendung von Ressourcen und Lebenszeit", so Walser.

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