Bayr begrüßt Beschluss des Leitfadens "Umwelt und Entwicklung" im Ministerrat

Umweltschutz und Entwicklungszusammenarbeit kann man voneinander nicht trennen

Wien (OTS/SK) - Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, begrüßte den im Ministerrat beschlossenen Leitfaden "Umwelt und Entwicklung". "Es ist höchst an der Zeit, dass das Thema Umweltschutz in der Entwicklungszusammenarbeit verstärkt wird, denn der Umweltschutz und die internationale Entwicklungszusammenarbeit ist miteinander untrennbar verflochten", so Bayr am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der Leitfaden habe zum Ziel, die Entwicklungszusammenarbeit und den Umweltschutz als eine gemeinsame Herausforderung zu sehen und danach zu agieren. So sollen die Entwicklungsländer bei der nachhaltigen Nutzung ihrer Ressourcen und bei der Anpassung an die Folgen des weltweiten Klimawandels unterstützt werden, erklärte Bayr. "Wir müssen die zweijährige Evaluierungsphase nützen und beobachten, wie sich die Spendenabsetzbarkeit auswirkt. Ich bin überzeugt, dass wir künftig eine Spendenabsetzbarkeit für Umwelt NGO`s durchsetzen müssen. Auch müssen die im Leitfaden angesprochenen Entwicklungsmaßnahmen gegen Klimaerwärmung umgesetzt werden", so Bayr.

Österreich müsse bei den Klimaverhandlungen im Dezember in Kopenhagen eine offensive Rolle übernehmen. "Österreich muss bei den Verhandlungen darauf Wert legen, dass über die Gelder aus der Entwicklungszusammenarbeit hinaus zusätzliche Ressourcen für Entwicklungsländer vorhanden sein müssen. Über die Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen hinaus müssen für die Entwicklungsländer modernste Technologien zur Verfügung stehen, um die weltweite Klimaerwärmung eindämmen zu können", erklärte Bayr abschließend. (Schluss) mw

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