FP-Madejski(2): Gemeindebau - Fernwärme verrechnet um 50% zu viel

Auch im Sommer wird munter weiter geheizt

Wien, 08-09-09 (OTS) - Einige engagierte Mieter des Gemeindebaus
in der Jägerstraße 89-95 mit 512 Wohnungen haben aufgedeckt, dass die Fernwärme auch in Gemeindebauten, wo das Warmwasser durch Gasboiler bereitgestellt wird, in der warmen Jahreszeit mit 50% Leistung jene Rohre beheizt, die durch jedes Stockwerk gehen. Der Grund: Die Hauptrohre führen oft weiter in naheliegende Gemeindebauten, deren Wasser durch Fernwärme geheizt wird und die Rohre somit auch im Sommer befüllt werden müssen.

Dadurch ist es in den Gängen und Wohnungen auch jener Gemeindebauten, die mit Gasboilern Warmwasser erzeugen, in der warmen Jahreszeit oft unerträglich heiß. Zudem zahlen die Mieter um 50% Heizkosten zu viel, kritisiert Madejski und fordert eine Reaktion von Ludwig.

Nachdem die damalige MA-50 in den Verträgen mit der Fernwärme nicht verankert hat, dass die Ventile in den einzelnen Stockwerken nach der kalten Jahreszeit geschlossen werden, soll das zukünftig die Hausbetreuung - selbstverständlich nicht auf Kosten der Mieter -übernehmen, meint Madejski.

Falschauskunft von Miksch-Fuchs im Kontrollausschuss

Ein weiterer Beweis für das Chaos bei der Wiener Hausbetreuung war die falsche Aussage der Geschäftsführerinim Kontrollausschuss, die auf die Madejski-Frage nach den Kosten für den Stützpunkt in der Rosa-Luxemburg-Gasse dezidiert von 8.000 Euro gesprochen hatte, obwohl es tatsächlich 350.000 waren.

Ob bewusste Falschinformation oder miserable Vorbereitung, beides ist ein Skandal. Zudem sollten die Stützpunkte maximal je 200.000 Euro kosten, was nicht einmal annähernd geschafft wurde. Es besteht dringender Handlungsbedarf für Ludwig, der jedoch lieber die Sphinx in Sachen neuer Geschäftsführer gibt. Madejski fordert den SPÖ-Wohnbaustadtrat nachdrücklich zum Durchgreifen auf, um das Tohuwabohu in seinem Bereich zu beenden. (Schluss)am

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