Johannes Hahn zur Forschungsquote: Österreich schafft Sprung unter EU-Top 3 - großer Erfolg für Forschungsstandort Österreich

Österreich hat EU-weit höchste Steigerungsrate - Anstrengungen fortsetzen um auf der Überholspur zu bleiben

Wien (OTS) - Österreich hat bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung den Sprung unter die Top 3 der EU-Staaten geschafft. Forschungsminister Johannes Hahn wertet dies "als großen Erfolg für den Forschungsstandort Österreich und Bestätigung für die positive Entwicklung in den vergangenen Jahren".

Den aktuellen Zahlen der europäischen Statistikbehörde für das Jahr 2007 zufolge, liegt Österreich mit 2,56 Prozent Forschungsausgaben gemessen am BIP nun hinter Schweden und Finnland an dritter Stelle und deutlich über dem EU-Durchschnitt von 1,85 Prozent. Eine weitere Steigerung der österreichischen Forschungsquote zeichnet sich für die Jahre 2008 (2,66 Prozent) und 2009 (2,73 Prozent prognostiziert) ab.

"Mit unseren Anstrengungen in den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, Dänemark und Deutschland zu überholen", so der Minister. Er verweist auch darauf, dass Österreich verglichen mit 2001 die höchste Steigerungsrate (von 2,07 auf 2,56 Prozent des BIP) zu verzeichnen hat.

"Wir dürfen uns nun nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern müssen den heimischen Forschungsstandort weiter ausbauen", so der Minister weiter. Mit dem von ihm kürzlich in Alpbach vorgeschlagenen Forschungsfinanzierungsgesetz will Hahn ein Instrument schaffen, um den Forschungsstandort Österreich noch attraktiver zu machen. "Forscherinnen und Forscher brauchen Vertrauen in den Standort. Dazu zählt eine verlässliche Finanzierung", bekräftigte der Minister die Motivation für dieses Vorhaben.

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