ÖVP Landstraße kritisiert: Neues Schuljahr - altes Schulgebäude

Seit 11 Jahren ist Kleist-/Kölblgasse mitten im Fasanviertel Generalsanierungsfall

Wien (VP-Klub) - Die Schüler im Fasanviertel kehren nach den
langen Sommerferien mit gemischten Gefühlen in ihre kooperative Mittel- und Volksschule in der Kleist-/Kölblgasse zurück. Einerseits freuen sie sich auf ihre Schulfreunde, auf der anderen Seite müssen sie die Schulbank auch im neuen Schuljahr in einem baufälligen Gebäude drücken. "Seit elf Jahren ist die Schule ein Generalsanierungsfall. Außer kosmetischen Maßnahmen ist bisher nichts geschehen. Die bauliche Situation ist unzumutbar", kritisieren der Klubobmann der ÖVP Landstraße Andreas Keri und VP-Bezirksrat Ernst Tauschmann.

Die ÖVP Landstraße ärgert die jahrzehntelange Schlamperei und das alarmierende Ausmaß des baulichen Zustandes der Schule. Keri und Tauschmann: "Immer wieder stürzen Fassadenteile auf die Straße, zuletzt - so weit es uns bekannt ist - im Frühjahr diesen Jahres. Das neue Schuljahr beginnt, wie das alte geendet hat: Passanten, aber vor allem Schüler und Lehrer müssen auch im neuen Schuljahr auf ihrem Weg von einem Holzgerüst beschützt werden. So kann es nicht weitergehen! SP-Bezirksvorsteher Hohenberger und SP-Stadtrat Oxonitsch sind aufgefordert, hier endlich tätig zu werden. Schulen liegen eindeutig in ihrem Verantwortungsbereich."

Auch der Schulneubau auf den Aspanggründen, der immer wieder als Ersatzstandort genannt wird, verzögert sich seit Jahren. Selbst SP-Bezirksvorsteher Hohenberger wird in der Wiener Zeitung vom 8. Juli 09 mit den Worten zitiert: "Uns wurde vor kurzem mitgeteilt, dass wir dort frühestens 2013 eine Schule haben werden, vielleicht aber auch erst 2015." Das heißt, es müssen mindestens noch einmal 1,5 bis 2 Schülergenerationen eine baufällige Schule besuchen. "Die ÖVP Landstraße fordert die verantwortlichen SP-Politiker daher dringend dazu auf, das Schulgebäude endlich zu sanieren!", betonen Keri und Tauschmann abschließend.

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