FP-Matiasek: Ist das Pony-Karussell im Prater überhaupt noch zeitgemäß?

Massenbelustigung am Rande der Tierquälerei ist zu hinterfragen!

Wien, 08-09-2009 (fpd) - Vor dem Hintergrund der laufenden Debatte rund um die artgerechte Haltung der Wiener Fiaker-Pferde müsse auch das Pony-Karussell sowie der Reitpavillion im Wiener Prater hinterfragt werden. Ist es im 21. Jahrhundert wirklich noch zeitgemäß, dass Tiere zur Massenbelustigung stundenlang im Kreis herum gehen müssen? Angesichts der jüngsten Vorwürfe des Wiener Tierschutzvereins, wonach die Ponys weder ausreichend gefüttert und getränkt, noch wie vorgesehen im 3-Stunden-Takt ausgetauscht werden, sei diese Frage jedenfalls im Sinne einer nachhaltigen und ernsthaften Tierschutzpolitik ausgiebig zu diskutieren, so heute die Tierschutzsprecherin der Wiener FPÖ, LAbg. Veronika Matiasek.

Faktum sei jedenfalls, dass der Wiener Wurstelprater als Vergnügungspark über eine Summe an Attraktionen verfüge, welche berechtigte Zweifel an der Notwendigkeit des Pony-Karussells aufkommen lassen. Auch sei bislang nicht eindeutig belegt, ob es bei den Tieren zu regelmäßigen Kontrollen über deren wirkliche Arbeitszeiten komme und ob gegebenenfalls auch die veterinärmedizinische Versorgung vor Ort uneingeschränkt gegeben ist. Hier sei jetzt die Stadt Wien gefragt, die als Grundeigentümer und Verpächter neben der rechtlichen auch eine moralische Verantwortung zu tragen habe. Das Bekenntnis zu Tier- und Umweltschutz darf auch in diesem Bereich kein reines Lippenbekenntnis bleiben, so Matiasek abschließend. (Schluss) hn

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