VP-Leeb: "Debatte über Schulbeginnzeiten geht am Problem vorbei"

Grüne führen nach "Rathausfrau" nächste Pseudodiskussion

Wien (VP-Klub) - "Die Grünen haben offenbar wirklich keine größeren Probleme. Nach dem Gendern des Rathausmannes führen sie nun die nächste Pseudodebatte, ob der Schulunterricht künftig um 9 statt um 8 Uhr beginnen soll. Diese Diskussion geht am Problem vorbei und wäre in der Schule mit einem glatten ‘Nicht genügend, setzen’ beurteilt worden", so VP-Stadträtin Isabella Leeb über die Langschläfer-Politik der Wiener Grünen.

"Bevor man ernsthaft darüber streitet, ob der Unterricht eine Stunde später beginnt, sollte sich die Stadt Wien lieber darum kümmern, dass ausreichend Schulplätze zur Verfügung stehen und die Schüler/innen nicht mehr in Containerklassen unterrichtet werden müssen. Außerdem fehlen in Wien nach wie vor Schulpsycholog/innen und Schulsozialarbeiter/innen in ausreichender Zahl und die Lehrer/innen müssen mit Arbeitsplätzen auskommen, gegen die Tierschützer bei Freiland-Hühnern aufs Heftigste protestieren würden", so Leeb weiter. Sie fordert daher eine ernsthafte Diskussion über den Zustand des Wiener Schulsystems, etwa über die qualifizierte Ausdehnung der Schulzeiten im Rahmen des von Wiens VP-Obmann Johannes Hahn vorgeschlagenen Modells Campus Schule. "Hier könnte man sinnvolle Nachmittagsbetreuung mit Förderprogrammen, Musik- und Sportaktivitäten verbinden."

"Wenn sich die Grünen endlich auch für den Leistungsgedanken in der Schule erwärmen können und den Kindern in den Schulen nicht Realitäten vorspielen wollen, die diese im späteren Leben nicht vorfinden, dann können wir uns durchaus vorstellen, gemeinsam für die Weiterentwicklung des Wiener Schulsystems zu kämpfen. Damit in Wien was weitergeht", so Leeb abschließend.

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