FPÖ-Kickl: Darabos in Sachen ÖOC/Förderverein/Schaden unter Zugzwang

Sauberer Sport nicht nur Anti-Doping-Kampf, sondern auch Kampf gegen mögliche Finanzmalversationen

Wien (OTS) - "Mich wundert es, dass Sportminister Darabos im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen seinen SPÖ-Parteifreund Heinz Schaden in Sachen Salzburger Olympiabewerbung nicht lautstark und medial volle Aufklärung verlangt. Schließlich sollte sich die Forderung nach sauberem Sport ja auch auf jene Bereiche erstrecken, wo es um undurchsichtige Finanzflüsse geht", so heute FPÖ-Generalsekretär und Sportsprecher Herbert Kickl. Bereits die Erfahrungen mit der Olympiabewerbung 2010 hätten gezeigt, dass die SPÖ in Salzburg mit Hartnäckigkeit versucht habe, Kontrollmechanismen zu umgehen. Damals habe es auch eine GesmbH. gegeben, die für sich den Beschluss gefasst habe, Belege nicht zur Überprüfung herauszugeben. Die Herausgabe sei später gegen den Widerstand der GesmbH. gelungen und die entsprechenden Kontrollergebnisse des Kontrollausschusses hätten ja u.a. dazu geführt, dass die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung gegenüber einer neuerlichen Olympiabewerbung negativ gewesen sei, so Kickl.

"Die Erfahrung lehrt, dass Kontrolle offenbar nicht gern gesehen wird. Genau das macht sie umso notwendiger", so Kickl. Er fordere Sportminister Darabos daher dazu auf, politischen Druck in Sachen lückenloser Untersuchung der Geldflüsse auf seinen Parteifreund zu machen und alle dazu notwendigen Einrichtungen wie einen Untersuchungsausschuss voranzutreiben statt verhindern zu wollen. "Ich halte es für einen wesentlicheren Beitrag zum sauberen Sport, dubiose Geldflüsse aus öffentlichen Mitteln aufzuklären, als Hobbysportler in Fitnesscentern pauschal kriminalisieren zu wollen", so Kickl abschließend.

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