Weinzinger entsetzt über Stil der politischen Mitbewerber

"VP und SP sollen sich bei Wrestling-Show bewerben, nicht um mehr Zustimmung von den Wählern"

Wien (OTS) - Entsetzt zeigte sich heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger "über den Stil der politischen Mitbewerber in der letzten Phase des Wahlkampfes." Zudem sieht der FPÖ-Landeschef bestätigt, "wie richtig es war, den Lockrufen nach einem Fairness-Abkommen nicht nachzugeben. Es zeigt sich ja nun deutlich, dass es das Papier nicht Wert wäre, auf dem es steht."

Weinzinger sparte in diesem Zusammenhang nicht mit Kritik an den beiden so genannten Großparteien in Oberösterreich: "So wie sich Schwarz und Rot derzeit in gegenseitigen Anschüttungen und Untergriffen ergehen, wäre es besser, effizienter und sinnvoller, wenn sie sich bei der am 27. September in der Linzer Intersport-Arena stattfindenden Wrestling-Show bewerben. Denn den bei diesen Veranstaltungen dargebotenen Unterhaltungseffekt beherrschen die Spitzenfunktionäre von SPÖ und ÖVP bereits zur Perfektion: Den anderen fest schlagen, gleichzeitig laut schreien und am Ende des Abends - also nach dem Wahltag - wieder gemeinsam die kassierten Eintrittsgelder verprassen", zog der FP-Landesparteiobmann einen plakativen Vergleich mit dem laufenden Wahlkampf von ÖVP und SPÖ.

"Am 27. September geht es aber um mehr als um eine Unterhaltungsveranstaltung, es geht um die Zukunft unseres Landes. Es geht um die Frage, ob genug Geld für die Schulen und Kindergärten da ist, wie die maroden Gemeinden saniert werden können und wie die Qualität der Behandlung in den Krankenhäusern hoch gehalten werden kann. Darum machen wir Freiheitliche uns Sorgen. Und nicht darum, ob jemand irgendwann irgendwo ein Glas Sekt getrunken hat", schloss Weinzinger.

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