FPÖ-Zanger: Es bleibt dabei: Kein Schubhaftzentrum in der Steiermark!

Innenministerin muss Argumente der Bevölkerung akzeptieren

Wien (OTS) - "Die Bevölkerung von Leoben hat sich aus guten Gründen gegen die Errichtung eines Schubhaftzentrums in ihrer Gemeinde ausgesprochen", hält FPÖ-NAbg. Wolfgang Zanger dem neuerlichen Versuch Fekters, ein derartiges Zentrum den Leobnern schmackhaft zu machen, entgegen. Laut Medienberichten habe sie ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches die wirtschaftlichen Vorteile für die Region aufzeigt. "Es nützt aber rein gar nichts, wenn andererseits das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stark beeinträchtigt wird und man über jegliche Argumente der Bevölkerung einfach drüber fährt", so Zanger.

Abgesehen davon, dass der Studienautor, Professor Gottfried Haber, ein bekannter VP-Parteigänger sei, müsse festgehalten werden, dass die kolportierten 176 "krisenfesten Jobs" vermutlich durch ressortinterne Verschiebungen zustande kommen würden. Es könne keinesfalls davon ausgegangen werden, dass tatsächlich neue Stellen aus dem Boden gestampft würden, argumentiert Zanger. Er hält fest, dass die FPÖ die betroffene Bevölkerung hierbei weiterhin tatkräftig unterstützen werde. Zudem stellt er abschließend fest, dass die Innenminister schlussendlich zu akzeptieren habe, dass in der Steiermark weder ein Schubhaftzentrum noch ein Erstaufnahmezentrum für Asylwerber erwünscht seien.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002