ARBÖ: Stärkstes Rückreisewochenende in diesem Sommer erwartet

Ferienende in Westösterreich und Süddeutschland - Stundenlange Wartezeiten und Staus auf Transitrouten im Westen "so sicher wie das Amen im Gebet"

Wien (OTS) - Am kommenden Wochenenden enden die Sommerferien in
den Bundesländern Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg. Auch die Schüler der deutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg müssen wieder zurück auf die Schulbank. Die European-Bike-Week am Faaker See steuert am Samstag ihrem Höhepunkt - der Parade - zu. Die Konsequenz daraus, wird das stärkste Reisewochenende mit den längsten Staus im Sommerreiseverkehr, wissen die Verkehrsexperten des ARBÖ aus Erfahrung.

Die "Hauptverdächtigen" für die längsten Staus und Verzögerungen werden, wie beinahe an jedem Reisewochenende im Sommer , der Tauerntunnel und der Katschbergtunnel auf der Tauernautobahn (A10). Hier sollten die Autofahrer mit Blockabfertigung und mehreren Stunden Wartezeit sowohl in Richtung Norden als auch in Richtung Süden bereits ab den Morgenstunden rechnen. "Neben den Rückreisenden, die in Richtung Norden stauen werden, sind es in Richtung vor allem Urlaubsnachzügler und die Besucher der Bike-Week 2009, die stundenlange Wartezeiten in Richtung in Kauf nehmen müssen", weiß ARBÖ-Verkehrsexpertin Doris Pilz. Ein ähnliches Bild wird sich auch vor den Tunnelportalen des Lermooser- und des Grenztunnels Vils/Füssen auf der Fernpaß Bundesstraße (B179) bieten. Viel Geduld werden die Reiseneden auch vor der Mautstelle Schönberg und der Mautstelle Sterzing auf der Brennerautobahn (A13) bzw. (A22) mitbringen müssen. Auch die Baustellenbereiche bei Innsbruck und Jenbach werden am kommenden Samstag zu Nadelöhren und Stauanziehungspunkten. Im benachbarten Ausland wird neben der Südtiroler Brennerautobahn (A22) vor allem die Verbindung München-Salzburg (A8) und die Verbindung Kufstein-Rosenheim (A93) im benachbarten Bayern vom späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag auf zahlreichen Teilstücken zum kilometerlangen Parkplatz werden.

Nicht nur auf den Hauptverkehrsrouten wird es am Samstag "rien ne va plus" heißen. Auch auf mancher Ausweichstrecke wie der Katschbergbundesstraße (B99) oder der ÖBB-Tauernschleuse Böckstein-Mallnitz bzw. der Tiroler Bundesstraße (B171) und Brenner Bundesstraße (B182) werden die Blechkolonnen nur mehr im Schritttempo weiterkommen bzw. sind stundenlange Wartezeiten beinahe unausweichlich.

Für die "Staugeplagten" in Salzburg und Tirol gibt es am Samstag und Sonntag "wenigstens" eine gute Nachricht. Die ARBÖ-Stauberater stehen an beiden Tagen nicht nur mit Infos über Ausweichstrecken und Staulängen zur Verfügung. Auch mit praktischen Problemen kann man sich an die ARBÖ-Mitarbeiter wenden. Von Getränken über Proviant bis zu Malbücher und Spielsachen für Kinder haben die Kollegen alles an Bord. Da die ARBÖ-Stauberater auch ausgebildete Notfallsanitäter sind, können sie m Falle des Falles auch professionelle Erste Hilfe, unter anderem auch mit einem Defibrilator, leisten.

"Das kommende Wochenende wird quasi zum Abschluss das stärkste Reisewochenende mit den längsten Staus im Sommerreiseverkehr. Wir können den Autofahrern und Reisenden nur raten den Samstag als Reisetag unbedingt zu meiden. Falls möglich sollte man auf den Sonntag bzw. Donnerstag ausweichen, da wir bereits ab Freitag Nachmittag mit erheblichem Reiseverkehr rechnen", warnt Doris Pilz abschließend.

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