• 08.09.2009, 09:11:16
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ARBÖ: Stärkstes Rückreisewochenende in diesem Sommer erwartet

Ferienende in Westösterreich und Süddeutschland - Stundenlange Wartezeiten und Staus auf Transitrouten im Westen "so sicher wie das Amen im Gebet"

Wien (OTS) - Am kommenden Wochenenden enden die Sommerferien in
den Bundesländern Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark,
Tirol und Vorarlberg. Auch die Schüler der deutschen Bundesländer
Bayern und Baden-Württemberg müssen wieder zurück auf die Schulbank.
Die European-Bike-Week am Faaker See steuert am Samstag ihrem
Höhepunkt - der Parade - zu. Die Konsequenz daraus, wird das stärkste
Reisewochenende mit den längsten Staus im Sommerreiseverkehr, wissen
die Verkehrsexperten des ARBÖ aus Erfahrung.

Die "Hauptverdächtigen" für die längsten Staus und Verzögerungen
werden, wie beinahe an jedem Reisewochenende im Sommer , der
Tauerntunnel und der Katschbergtunnel auf der Tauernautobahn (A10).
Hier sollten die Autofahrer mit Blockabfertigung und mehreren Stunden
Wartezeit sowohl in Richtung Norden als auch in Richtung Süden
bereits ab den Morgenstunden rechnen. "Neben den Rückreisenden, die
in Richtung Norden stauen werden, sind es in Richtung vor allem
Urlaubsnachzügler und die Besucher der Bike-Week 2009, die
stundenlange Wartezeiten in Richtung in Kauf nehmen müssen", weiß
ARBÖ-Verkehrsexpertin Doris Pilz. Ein ähnliches Bild wird sich auch
vor den Tunnelportalen des Lermooser- und des Grenztunnels
Vils/Füssen auf der Fernpaß Bundesstraße (B179) bieten. Viel Geduld
werden die Reiseneden auch vor der Mautstelle Schönberg und der
Mautstelle Sterzing auf der Brennerautobahn (A13) bzw. (A22)
mitbringen müssen. Auch die Baustellenbereiche bei Innsbruck und
Jenbach werden am kommenden Samstag zu Nadelöhren und
Stauanziehungspunkten. Im benachbarten Ausland wird neben der
Südtiroler Brennerautobahn (A22) vor allem die Verbindung
München-Salzburg (A8) und die Verbindung Kufstein-Rosenheim (A93) im
benachbarten Bayern vom späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag
auf zahlreichen Teilstücken zum kilometerlangen Parkplatz werden.

Nicht nur auf den Hauptverkehrsrouten wird es am Samstag "rien ne
va plus" heißen. Auch auf mancher Ausweichstrecke wie der
Katschbergbundesstraße (B99) oder der ÖBB-Tauernschleuse
Böckstein-Mallnitz bzw. der Tiroler Bundesstraße (B171) und Brenner
Bundesstraße (B182) werden die Blechkolonnen nur mehr im Schritttempo
weiterkommen bzw. sind stundenlange Wartezeiten beinahe
unausweichlich.

Für die "Staugeplagten" in Salzburg und Tirol gibt es am Samstag
und Sonntag "wenigstens" eine gute Nachricht. Die ARBÖ-Stauberater
stehen an beiden Tagen nicht nur mit Infos über Ausweichstrecken und
Staulängen zur Verfügung. Auch mit praktischen Problemen kann man
sich an die ARBÖ-Mitarbeiter wenden. Von Getränken über Proviant bis
zu Malbücher und Spielsachen für Kinder haben die Kollegen alles an
Bord. Da die ARBÖ-Stauberater auch ausgebildete Notfallsanitäter
sind, können sie m Falle des Falles auch professionelle Erste Hilfe,
unter anderem auch mit einem Defibrilator, leisten.

"Das kommende Wochenende wird quasi zum Abschluss das stärkste
Reisewochenende mit den längsten Staus im Sommerreiseverkehr. Wir
können den Autofahrern und Reisenden nur raten den Samstag als
Reisetag unbedingt zu meiden. Falls möglich sollte man auf den
Sonntag bzw. Donnerstag ausweichen, da wir bereits ab Freitag
Nachmittag mit erheblichem Reiseverkehr rechnen", warnt Doris Pilz
abschließend.

Rückfragehinweis:

ARBÖ
   Informationsdienst
   Doris Pilz, Thomas Haider
   Tel.: (++43-1) 89121-7
   mailto:id@arboe.at
   http://www.arboe.at

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