Fast die Hälfte aller europäischen Arbeitssuchenden haben etwas an ihrem Aussehen geändert, um für Arbeitgeber attraktiver zu sein

London (ots/PRNewswire) - Im Konkurrenzkampf um immer weniger Stellen verändern zahlreiche Arbeitssuchende ihr äusseres Erscheinungsbild in der Hoffnung, einen besseren Eindruck zu hinterlassen. 46 Prozent aller Arbeitnehmer in Europa, die im letzten Jahr eine Vollzeitstelle verloren haben, gaben an, etwas an ihrem Aussehen geändert zu haben, um für Arbeitgeber attraktiver zu sein. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die CareerBuilder, der weltweit führende Anbieter von Lösungen für das Personalwesen, unter mehr als 1.000 Arbeitnehmern in ganz Europa durchgeführt hat.

Um ihr Aussehen zu ändern, unternahmen die Befragten folgendes:

-- Achtzehn Prozent der europäischen Arbeitssuchenden haben sich schicker angezogen bzw. anders angezogen, um jünger oder älter zu wirken -- Zehn Prozent haben abgenommen -- Sechs Prozent haben ihre Haarfarbe oder ihre Frisur verändert -- Sechs Prozent haben versucht, ihr Aussehen durch mehr Make-up oder eine Zahnaufhellung zu verbessern

Auch drastischere Massnahmen wie kosmetische Faltenunterspritzung, Schönheitsoperationen und die Entfernung von Tätowierungen wurden angeführt.

Ein Drittel (33 Prozent) aller europäischen Stellensuchenden haben ihren Online-Auftritt verändert und ihre Profile in sozialen Netzwerken angepasst, um für Arbeitgeber professioneller zu wirken.

Ausweitung der Jobsuche auf andere Berufe

Die Hälfte aller europäischen Arbeitssuchenden, die während des letzten Jahres entlassen wurden, mussten auf der Suche nach einem neuen Arbeitsverhältnis bereits auf langfristige Ersparnisse zurückgreifen. Jeder Vierte (25 Prozent) gab jedoch an, im Moment der Kündigung über keine langfristigen Ersparnisse verfügt zu haben.

Das Arbeitsmarktumfeld in Europa ist so schwierig wie noch nie zuvor, weshalb Jobsuchende auch neue Berufsfelder in Erwägung ziehen und sich um Stellen bewerben, die für sie vor der Wirtschaftskrise nicht in Frage gekommen wären.

-- 75 Prozent haben sich um Stellen beworben, für die sie überqualifiziert sind. -- 74 Prozent wären bereit, eine Stelle mit einem niedrigeren Gehalt anzunehmen, um über die Runden zu kommen. -- 64 Prozent wären bereit, in eine andere Stadt oder ein anderes Land zu ziehen, um eine Stelle zu finden.

"Die Arbeitnehmer von heute müssen sich mit Rekordarbeitslosenzahlen abfinden und sich darauf einstellen, dass die Suche nach einem Arbeitsplatz länger dauert als zuvor", sagte Farhan Yasin, Präsident von CareerBuilder EMEA. "Um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, werden sich Arbeitgeber zunächst darauf konzentrieren, in umsatzstarken Bereichen Stellen zu schaffen sowie in Bereichen, die wichtig sind für Kundenbindung und Innovation. Überlegen Sie sich vor diesem Hintergrund, inwiefern Ihr Werdegang für diese Bereiche relevant ist und dehnen Sie Ihre Stellensuche auf neue Branchen und Berufsfelder aus."

Tipps für die Jobsuche im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld

-- Verpacken Sie Ihre Kompetenzen neu - erstellen Sie unterschiedliche Versionen Ihres Lebenslaufs, um für ein breiteres Spektrum von Arbeitgebern interessant zu sein. Berücksichtigen Sie, dass Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Projektmanagement, Kundendienst, etc. branchenübergreifend sind und auf neue Tätigkeitsbereiche übertragen werden können. -- Engagieren Sie sich - ehrenamtliche Tätigkeiten machen sich gut im Lebenslauf und können ebenfalls dazu dienen, neue Kontakte zu knüpfen. Die Mehrheit der Arbeitgeber sieht ehrenamtliches Engagement als relevante Erfahrung an. -- Füllen Sie Ihren Lebenslauf mit Schlagwörtern - Arbeitgeber nutzen elektronische Suchfilter, um die erhaltenen Bewerbungen nach Relevanz zu ordnen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Lebenslauf die in der Stellenanzeige erwähnten Stichworte des Arbeitgebers entsprechend Ihrer Erfahrungen enthält, damit Ihre Bewerbung weiter oben auf der Liste steht. -- Nutzen Sie soziale Medien - Machen Sie in verschiedenen sozialen Netzwerken Werbung für sich und Ihre Kompetenzen. Achten Sie darauf, Inhalte oder Fotos zu entfernen, die einem Arbeitgeber ein wenig professionelles Erscheinungsbild vermitteln könnten.

Umfragemethodik

Bei dieser Online-Umfrage von CareerBuilder wurden 1.100 Arbeitnehmer befragt, die im letzten Jahr eine Vollzeitstelle verloren hatten. Die Umfrage wurde vom 26. Mai bis zum 4. Juni 2009 durchgeführt. Bei einer Stichprobengrösse von 1.100 CareerBuilder-Nutzern lässt sich mit einer Genauigkeit von 95 Prozent sagen, dass die Gesamtergebnisse eine Fehlerquote von +/- 2,95 Prozentpunkten aufweisen.

Informationen zu CareerBuilder

Als weltweit führender Anbieter von Lösungen für das Personalwesen hilft CareerBuilder Unternehmen dabei, ihren wichtigsten Aktivposten ausfindig zu machen und für sich zu gewinnen:
ihre Mitarbeiter. CareerBuilder arbeitet mit den besten Arbeitgebern weltweit zusammen und bietet Unterstützung in sämtlichen Personalbereichen - von Employer Branding und Datenanalysen bis hin zur Suche qualifizierter Mitarbeiter. CareerBuilders firmeneigenen Technologie für die Stellensuche ist in die Karriererubriken von über 9.000 Websites integriert, darunter 140 Zeitungen und Breitbandportale wie MSN und AOL. Das bekannteste Online-Karriereportal des Unternehmens, CareerBuilder.com, ist mit mehr als 23 Millionen Einzelbesuchern, 1 Million Stellenangeboten und 32 Millionen Lebensläufen das grösste Portal der USA. CareerBuilder befindet sich im Besitz von Gannett Co., Inc. (NYSE: GCI), Tribune Company, The McClatchy Company (NYSE: MNI) und der Microsoft Corp. (Nasdaq: MSFT) und unterhält Niederlassungen in den USA, Europa, Kanada und Asien. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.careerbuilder.com.

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