FP-Jannach: Soravia hat nur ein Absprungbrett für Projekt Pier One gesucht

Wien (OTS) - "Zuerst spricht man davon, die Bürger in die Planung einzubinden und jetzt will man davon nichts mehr wissen", kritisiert der geschäftsführende Landesparteiobmann NAbg Harald Jannach das Vorgehen der Soravia-Gruppe in Sachen Pier One.

"Jeder Häuslbauer muss genaueste Unterlagen bei der Gemeinde vorlegen, um bauen zu können", so Jannach, der vermutet, daß "die Soravia-Gruppe scheinbar nur ein Absprungbrett für dieses Projekt gesucht hat. "Wenn die Mehrheit im Gemeinderat und in der Landesregierung für dieses Projekt ist und auch schon Fördermittel zugesagt wurden, kann man jetzt nicht den Projekt-Gegnern den Schwarzen Peter zuschieben. Die Absage des Projekts durch Soravia ist eine billige Ausrede", so Jannach, der an der Ernsthaftigkeit der Umsetzung dieses Projektes zweifelt.

Die angeblichen 150.000 Besucher, die laut Projektbetreiber kommen sollten, hält Jannach für viel zu hoch geschätzt und äußerst unrealistisch.

"Es ist unbestritten, daß jede Investition in den Tourismus am Millstätter See - auch Pier One - eine Bereicherung darstellen würde", so FPÖ-Gemeinderat Anton Pertl. Die Vorgangsweise sieht er jedoch äußerst problematisch. "Bei so einer Großinvestition müssen die Bürger offen und ehrlich informiert werden", verlangt Anton Pertl. "Ein Drüberfahren über den Gemeinderat und letztendlich über die betroffenen Bürger kann es nicht geben."

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0009