U-Ausschuss: Pendl appelliert für mehr Sachlichkeit, weniger Polemik

Wien (OTS/SK) - "Der Untersuchungsausschuss wird Punkt für Punkt die vorliegenden Themen abarbeiten. Begonnen wird mit der Causa Westenthaler, dann werden die Fälle Pilz und Öllinger behandelt. Erst danach geht es um die Causa Kasachstan, bis dahin haben wir die nötigen Akten übermittelt bekommen und studiert, dann werden wir dazu Stellung nehmen", stellte SPÖ-Fraktionsführer Otto Pendl vor dem heute stattfindenden Untersuchungsausschuss zu Abhör- und Beeinflussungsmaßnahmen, , fest. "Es tun alle gut daran, die Thematik sachlich und ohne Polemik abzuhandeln", so der Appell Pendls an alle Ausschussmitglieder. ****

Pendl hielt zudem fest, dass viele Politiker aller Parteien kraft ihrer Funktion mit kasachischen Stellen Kontakt hatten. Hier soll man mit Sachlichkeit vorgehen und nicht ständig irgendwelche Geschichten in den Raum stellen mit dem Ziel "irgendwas wird schon hängenbleiben". Beim U-Ausschuss gehe es darum, dass Demokratie und Rechtsstaatlichkeit für jeden Bürger und jede Bürgerin in diesem Land gesichert sind. Dieses Thema sei zu wichtig, als dass man es lediglich für "Selbstdarstellung und Politshow" missbrauche. (Schluss)gd/cv

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