Köstinger wirbt mit österreichischen Qualitätsmilchprodukten für angemessene Erzeugerpreise

Österreichs Jungparlamentarierin im EU-Parlament setzt deutliches Zeichen in Brüssel

Brüssel, 7. September 2009 (OTS-PD) Mit einer ungewöhnlichen Verteilaktion österreichischer Milchprodukte im EU-Ratsgebäude in Brüssel machte heute ÖVP-Europaparlamentarierin Elisabeth Köstinger zum Auftakt des EU-Agrarministerrats gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich auf die aktuelle Krise am Milchsektor aufmerksam. "Die qualitativ hochwertigen Erzeugnisse unserer heimischen Landwirtschaft sind in ganz Europa bekannt. Qualität hat aber auch immer ihren Preis - und das scheint im landwirtschaftlichen Sektor nicht mehr zu gelten", bedauert Köstinger. ****

„Die von der EU-Kommission vorgelegten Zahlen zeichnen ein dramatisches Bild des Preisverfalls bei Milch und Milchprodukten. Die Existenz vieler bäuerlicher Familienbetriebe steht damit auf dem Spiel“, warnt Köstinger: „Bei diesem Preisverlust können kleine familienbetriebene Höfe, wie es sie gerade in Österreich gibt, nicht mehr kostendeckend wirtschaften. Die Stützungsmassnahmen für die Milchwirtschaft sind unerlässlich, um einen Kollaps der bäuerlichen Landwirtschaft zu verhindern!“

"Alle Vorschläge wie die Verwendung von Milchpulver für die Kälberfütterung, die Festlegung von Mindestpreisen für Käseprodukte oder eine klare Kennzeichnung von Analogkäse sind durchdacht und liegen auf dem Tisch", so Köstinger. "Die Kommission kann handeln und muss es auch tun! Barroso darf in seinem Arbeitsprogramm nicht von Arbeitsplätzen als höchster Priorität für Europa reden und dann zusehen, wie in der Landwirtschaft tausende Existenzen aufs Spiel gesetzt werden!"

Köstinger betonte, dass an die Landwirtschaft in ganz Europa täglich neue Herausforderungen herangetragen würden. "Gesellschaft und Politik fordern Biodiversität, qualitativ hochwertige landwirtschaftliche Produkte, Leistungen für den Klimaschutz und die Landschaftspflege. Die Bäuerinnen und Bauern wollen diese Leistungen auch gerne erbringen, sehen sich aber trotz der dadurch steigenden Betriebskosten mit einer gleichzeitigen Diskussion über eine Kürzung des Agrarbudgets konfrontiert. In Verbindung mit den sinkenden Marktpreisen ist dieser Spagat nicht zu schaffen", so Köstinger abschließend.

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