BZÖ-Strutz an Schmied: "Reformen statt Inserate!"

Wien (OTS) - "Bildungsministerin Schmied ist in ihrem Ressort heillos überfordert; dadurch ist die Bildungsreform ins Stocken gekommen", kritisiert BZÖ-Generalsekretär Abg. Dr. Martin Strutz. Für das neue Schuljahr habe sich nichts geändert: "Mehr Kosten, aber kein einziger Reformschritt. Im Gegenteil: die Lehrergewerkschaft führt Ministerin am Nasenring vor!", so Strutz. Um diese Misere im Bildungsbereich schönzuschreiben, würden aber einige hunderttausende Euro in groß angelegte Inserate gepumpt.

Die Sommerpause im Parlament wäre für Gespräche mit Lehrervertretern gut gewesen, um die Dienstrechtsreform einzuleiten, so Strutz. Doch nachdem der Sommer ungenützt verstrichen ist, droht nun ein heißer Herbst im Bildungsbereich mit dem Streit zwischen Gewerkschaft und Ministerin auf dem Rücken und auf Kosten der Kinder, warnt der BZÖ-Generalsekretär.

"Das BZÖ steht für eine Verwaltungsreform im Bildungsbereich jederzeit zur Verfügung", bekräftigt Strutz sein Angebot. Insbesondere bei der Beseitigung von Doppelgleisigkeiten wie etwa der Auflösung der Landes- und Bezirksschulräte werde geholfen. Wichtig sei eine zentrale und gestraffte Verwaltung, um finanzielle Ressourcen für eine qualitätsoptimierte Reform zu erhalten. "Eine Reform, die den Schülern zugute kommt - insbesondere durch eine Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen", so Strutz.

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