FPÖ-Herbert: Postler zur Polizei - FSG und SPÖ endlich auch munter geworden

SPÖ und Polizeigewerkschaft übernehmen Kritik der Freiheitlichen

Wien (OTS) - Offensichtlich sind jetzt auch die Genossen von ihrer Sommerpause zurück und haben zwischenzeitlich mitbekommen, dass der propagandistische Schnellschuss "Postler zur Polizei" von Innenministerin Fekter in dieser überhasteten Form völlig unseriös war und sowohl bei den betroffenen Post- und Telekombeamten als auch in der Bevölkerung falsche Erwartungshaltungen weckt, stellte heute der Bundesvorsitzende der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) und FPÖ-Bereichsprecher für der Öffentlichen Dienst NAbg Werner Herbert fest.

Grundsätzlich ist natürlich jede Maßnahme zu begrüßen, welche die ohnedies von Personal- und Überstundennot geplagte Exekutive entlastet. Allerdings ist der Wechsel der Post- und Telekombediensteten in der vorliegenden Form nicht nur administrativ schlecht vorbereitet (ungelöste Fragen der Planstellensituation und ob tatsächlich eine faktische Übernahme durch das BM.I erfolgt), sondern von Innenministerin Fekter auch offensichtlich als argumentative Notmaßnahme wegen der explodierenden Kriminalität überstürzt und planlos eingeführt worden, so Herbert weiter.
Auf der Strecke bleiben dabei nicht nur die Betroffenen Post- und Telekombediensteten, sondern auch Polizei und Bevölkerung, welche sich zurecht eine seriösere und effizientere Sicherheitspolitik erwarten dürfen.

Bleibt zu hoffen, dass die FSG-Polizeigewerkschafter ihre Kritik ernst gemeint haben und auch weiterhin die Linie der AUF und FPÖ in dieser Sache unterstützen. Sonst könnte nämlich der Eindruck entstehen, dass es sich bei der von ihnen geäußerten Kritik nur um eine fraktionelle Schützenhilfe in einer innerkoalitionären Auseinansetzung gehandelt hat. Ein solches populistisches Agieren würden die Polizistinnen und Polizisten im bevorstehenden Personalvertretungswahlkampf wohl kaum verstehen, so Herbert abschließend.

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