BZÖ-Hagen verlangt höheres Überstundenkontingent für Polizei

Wiedereinführung der Grenzkontrollen im Kampf gegen Verbrechen nötig

Dornbirn (OTS) - Der Vorarlberger BZÖ-Chef Abg. Christoph Hagen verlangt zum Schutz der Bevölkerung und zur Sicherung des Eigentums die Wiedereinführung der Grenzkontrollen sowie eine Erhöhung des Überstundenkontingents bei der Polizei. "Nur mit drastischen Maßnahmen lässt sich gegen die immer öfter auftauchenden Einbrecherbanden effizient vorgehen", so Hagen, BZÖ-Exekutivsprecher und Polizist. Mittelfristig sei aber eine Personalaufstockung bei der Exekutive in Vorarlberg unerlässlich. Rund 100 Beamte seien mindestens nötig.

Vor wenigen Tagen hat laut Hagen eine moldawische Bande den Bregenzerwald heimgesucht. "Zwei bis drei Stunden sind diese Gruppen aktiv, in dieser Zeit plündern sie einfach alles", warnt Hagen. Im Kampf gegen diese Verbrecher fehlt der Exekutive allerdings Personal. Zur Überbrückung, bis genügend neue Beamte ausgebildet sind, sollte nach dem Wunsch des BZÖ-Chefs zumindest das Überstundenkontingent erhöht werden. Hagen: "So hätte man auf schnellstem Weg mehr Beamte im Einsatz!"

Im Kampf gegen den Kriminaltourismus sind laut Hagen auch Sicherheitskontrollen an den Grenzen nötig, denn ihr Wegfall habe einen massiven Anstieg der Kriminalität gebracht. Er verweist auf die WM 2006, die EURO 08 und auf den letzten G8-Gipfel in Italien: "In diesen Zeiten wurde kontrolliert - und uns sind viele Verbrecher ins Netz gegangen".

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