Gemeinsam auf der sicheren Seite

Tipps für sicheres Verhalten im Bahnbereich gehen an Schulkinder

Wien (OTS) - Immer wieder kommt es vor, dass Menschen aus Unwissenheit oder Leichtsinn Gefahrensituationen rund um Bahnhöfe, Gleisanlagen und Züge unterschätzen. Besonders häufig begeben sich Kinder und Jugendliche durch unüberlegtes Handeln - oft sind es falsch verstandene Mutproben - in Lebensgefahr. Gemeinsam mit BMVIT und BMUKK haben die ÖBB einen Folder erstellt, der zu Schulbeginn an alle achten Schulstufen Österreichs verteilt wird. Der Folder ist ein weiterer Beitrag zu Bewusstseinsbildung im Rahmen der Aktion "Sicherheit macht Schule".***

Gemeinsam für die Sicherheit
"Der Folder "Gemeinsam auf der sicheren Seite" soll den Jugendlichen anhand von Sicherheitstipps das richtige Verhalten in der Nähe von Bahnanlagen näher bringen. Wir bauen auf die Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer, denn jeder Unfall ist einer zu viel," so Claudia Schmied, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur.

"Tausende Schülerinnen und Schüler fahren täglich mit einem der sichersten Verkehrsmittel - der Bahn - zur Schule. Ihre Sicherheit hat für die ÖBB oberste Priorität," sagt Peter Klugar, Sprecher des Vorstandes der ÖBB Holding AG. Deswegen erhalten zu Schulbeginn alle Schülerinnen und Schüler der achten Schulstufe in Österreich den Folder, der die wesentlichsten Botschaften darlegt:

  • Gleisüberschreiten ist lebensgefährlich!
  • Starkstrom - Vorsicht Lebensgefahr!
  • Warte hinter der gelben Sicherheitslinie!
  • Bahnhöfe sind keine Spielplätze!

Züge sind keine Autos, sie können nicht ausweichen, ihr Bremsweg ist auf Grund des Gewichtes um ein Vielfaches länger.

Sicherheit macht Schule
Unter dem Titel "Sicherheit macht Schule" betreiben die ÖBB Bewusstseinsbildung zum Verhalten im Zusammenhang mit Bahnverkehr und vermitteln ihre Botschaften und Anliegen Kindern und Jugendlichen von 6 bis 19 Jahren. Laut psychologischen Studien findet die Prägung von Mobilitätsverhalten und -einstellung in diesem frühen Kindes- und Jugendalter statt. Durch die Entwicklung von zielgruppenspezifisch aufbereiteten Themen kommt es zu einer Sensibilisierung von Schüler/innen für das System des öffentlichen Verkehrs mit den Schwerpunkten Verhalten und Sicherheit.

Im Rahmen von Sicherheit macht Schule starteten die ÖBB im Herbst 2008 die Jugendkampagne "Ich bin sicher" gegen das unerlaubte Überschreiten von Gleisanlagen. Immer noch hängen die Poster dazu auf allen Verkehrsstationen und stehen auch zum Download bereit.

Zum Awareness Day am 25. Juni gab es österreichweit Schwerpunktaktionen, die bei allen Verkehrsteilnehmern Bewusstsein für die Gefahrensituationen schaffen sollten. Die einfachste und sicherste Verhaltensregel: Höchste Aufmerksamkeit und die Beachtung der Warnzeichen.

Mit einem eigenen Sicherheitsspiel nehmen die ÖBB auch an der Kindersicherheitsolympiade teil.

Kinder beeinflussen die Eltern
Die so erworbenen Kenntnisse und Einstellungen sowie das daraus resultierende Verhalten der Kinder bzw. Jugendlichen leisten einen wichtigen Beitrag zur Steigerung Ihrer eigenen und auch der Verkehrssicherheit ihres Umfeldes. Der Einfluss von Kindern auf ihre Eltern ist nicht nur im Konsumgütermarketing bewiesen. Durch ihre Hinweise könnte beispielsweise so mancher Unfall beim vorschriftswidrigen und riskanten Überqueren von Eisenbahnkreuzungen, vermieden werden.

Arbeitsgruppen mit Ministerien
Eine Arbeitsgruppe zwischen und den ÖBB, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur wird auch in Zukunft sicher stellen, dass das Thema von den SchülerInnen und
LehrerInnen in die Klassen getragen und diskutiert werden.

Unterlagen online Verfügbar
Für alle, insbesondere für Eltern und Lehrkräfte, sind Unterlagen zum Thema über ein Informationsportal, das über alle Aktivitäten informiert und Poster so wie Plakate als Download anbietet, bereitgestellt (www.oebb.at/sicherheitmachtschule).

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Verena Radlingmayr

ÖBB-Holding AG
Pressesprecherin
Konzernkommunikation
Wienerbegrstr. 11, 1100 Wien
Tel.: +43 1 93000 44089
verena.radlingmayr@oebb.at

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