ÖBB - keine Streichungen bei Bahnausbau

Wien (OTS) - DI Peter Klugar, Sprecher des Vorstandes der ÖBB Holding AG stellt klar: "Von einem Zurückfahren des Schienenausbaus, wie der Standard in seiner heutigen Ausgabe falsch berichtet, kann keine Rede sein, an den Investitionen des Rahmenplans wird nicht gerüttelt; das größte Schienenmodernisierungsprogramm der Zweiten Republik wird wie geplant umgesetzt. Der Rahmenplan wurde Ende März im Ministerrat beschlossen, die zivilrechtliche Vereinbarung dazu, die die Finanzierung und die Umsetzung verbindlich festschreibt, wurde von Verkehrsministerium, Finanzministerium und dem Unternehmen unterschrieben.

Allein 2009 werden in Österreich über 2 Milliarden Euro in den Neu-und Ausbau bzw. die Modernisierung des österreichischen Schienennetzes investiert. Dies ist ein absoluter Rekordwert. Mit dem Konjunkturpaket der Österreichischen Bundesregierung fließen nochmals mehr als 700 Mio. Euro in die Modernisierung des Schienennetzes und die Neuerrichtung bzw. Revitalisierung von Bahnhöfen. Die im Standard erwähnten Strecken sind nicht Teil des derzeitigen Ausbauprogramms.

Technische Probleme ergaben Verspätungen in der Ostregion

Klugar weiter: In der Vergangenheit gab es Probleme in der Koordinierung der Baustellen zwischen den Infrastrukturgesellschaften. Diese Schnittstellenprobleme sind mit der ÖBB-Strukturreform, die im Juli beschlossen wurde, behoben. Damit ist die Grundlage für eine bessere Abstimmung von Baustellen und Fahrplänen geschaffen, die ÖBB werden schneller und effizienter auf unvorhersehbare Ereignisse, wie zuletzt die Unwetterschäden im heurigen Sommer, reagieren können. Man muss bedenken, dass die Unwetter im Sommer im Netz der ÖBB einen Schaden von über 10 Millionen Euro verursacht haben.

Die Verspätungen, die in der Ostregion im Juli zu deutlichen Verspätungen geführt haben, waren hauptsächlich auf den Ausfall des Stellwerkes in Süssenbrunn und zahlreiche Baustellen zurückzuführen. Die ÖBB hat sich dafür bei den Fahrgästen entschuldigt und sofort gegengesteuert. Die Pünktlichkeit auf der S-Bahn konnte wieder deutlich verbessert werden. Mit diesen Maßnahmen sind auch die Beschwerden von Kunden im August im Vergleich zum Juli um mehr als 20 % zurückgegangen.

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