Nach dem Sommer ist vor dem Sommer (von Claudia Grabner)

Ausgabe 4. Sep. 2009

Klagenfurt (OTS) - Auch wenn ihr Sommer ein langer gewesen ist -
zum konstruktiven Innehalten dürfte dann doch die Zeit gefehlt haben. Die ist offensichtlich draufgegangen in der Mobilisierung ihres energiezehrenden Widerstandes, mit dem man der Unterrichtsministerin - und damit dem Bildungssystem - einen heißen Herbst verspricht. Die Lehrergewerkschafter haben klargemacht: Ihr betonhartes Steherimage haben weder hochsommerliche Hitze noch Einsicht erweicht. Wie eine Mauer wollen sie sich gegen Veränderung stemmen, festkrallen an den Kompetenzen, die ihnen ein heillos verfahrenes Schul(verwaltungs)-System zugeschanzt hat. Freilich: Vor dem kategorischen Nein hüten sich die Gewerkschaftsführer. Stattdessen pflegen sie kategorisch ihr Ja, aber. Ein Aber, das die Unterrichtsministerin zur überforderten Chaospolitikerin reduziert. Schmied hat aus dem von ihr verursachten Chaos des vergangenen Schuljahres nichts gelernt. Ach ja. Gott sei Dank sind die Gewerkschafter schlau geblieben: Unverrückbare Positionen, wo Argumente ausgehen. Wie gehabt.

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