AUF/Exekutive: Mehr Exekutivbeamte anstelle ständig neuer Schwerpunktaktionen

Neuer Schwerpunkt in U-Bahnen stellt Wiener Polizei vor gewaltige personelle Probleme

Wien, 03.09.2009 (fpd) - Wenngleich die jüngsten Schwerpunktaktionen im Bereich der Wiener U-Bahn grundsätzlich zu begrüßen sind, so ist jedoch die Art und Weise der Durchführung entschieden abzulehnen, stellt heute der Bundesvorsitzende der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) und FPÖ-Bereichsprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert,fest.

Einmal mehr werden - ähnlich wie schon bei der Soko-Ost -Polizistinnen und Polizisten von ihren Dienststellen und Streifenbereichen abgezogen und unter medialer "zur Schaustellung" der Bevölkerung als vermeintliche U-Bahnpolizei präsentiert, obwohl sie doch in dieser Form gar nicht existent ist und aufgrund fehlender, personeller Ressourcen ohnedies nur temporär aufrecht erhalten werden kann, so Herbert.

Ähnlich kritisch sieht dies auch AUF-Personalvertreter und Mitglied des Fachausschusses Wien, Albert Schmiedt. Obwohl bei der Wiener Polizei ein eklatanter Personalmangel besteht werden immer neue temporäre Schwerpunktaktionen angeordnet, die nicht nur zu einer außergewöhnlichen Reduzierung des Regeldienstbetriebes führen, sondern oft auch die ohnedies hohe Überstundenbelastung zusätzlich noch in die Höhe treibt. Der Unmut in der Kollegenschaft über diese ständig neuen dienstlichen und personellen Belastungen ist bereits sehr groß, so Schmiedt weiter.

Sowohl Herbert als auch Schmiedt fordern daher eine sofortige Personalaufstockung der Wiener Polizei um mindestens 1500 Exekutivbeamte sowie den Einsatz von Verwaltungsbediensteten auf den Polizeiinspektionen. Dadurch werden die Polizeibeamten von Büro- und Verwaltungstätigkeiten entlastet und für ihre tatsächlich exekutiven Aufgaben freigespielt. Erst wenn wieder genügend Polizistinnen und Polizisten in der Bundeshauptstadt Wien vorhanden sind, kann die Kriminalität effizient und auch nachhaltig bekämpft werden, sind sich Herbert und Schmiedt einig.

Jeden Exekutivbeamten in Form unterschiedlicher Schwerpunktaktion mehrmals zu "verkaufen" um so der Bevölkerung möglichst viel Polizei und damit Sicherheit vorzugaukeln sowie sicherheitspolitische Show-Maßnahmen und sind ganz eindeutig der falsche Weg, so die beiden AUF-Funktionäre abschließend. (Schluss)paw

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