FP-Gartelgruber: Mehr Förderung für Schwangere

Das Rad muss nicht neu erfunden werden, die Stadt Wien zeigt auf, was möglich wäre

Wien (OTS) - Einen Ausbau der Schwangeren-Betreuung in Tirol nach Vorbild Wiens fordert FP-NAbg. Carmen Gartelgruber: "Um Frauen frühzeitig zu unterstützen und schwere Krisen nach der Geburt zu verhindern, wird in Wien einiges getan: Das Paket umfasst u.a. eine Informationsbroschüre über psychische Krisen in der Schwangerschaft, die auch Anlaufstellen für Hilfestellungen enthält, laufende Schulungen für Geburtshelfer, insbesondere zu psychosozialen Krisenmomenten, und kostenlose Beratungen in Schwangerenambulanzen. Weiters wurden Leitlinien für die psychosozialen Aspekte der Schwangerenbetreuung für die geburtshilflichen Teams erarbeitet, die für alle Mitarbeiter der städtischen Spitäler verbindlich sind. Es ist nun nicht so, dass Tirol hier um Welten abgeschlagen liegt - aber wenn schon Wege für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Schwangere aufgezeigt werden, soll man sie auch beschreiten."

Insbesondere sozial benachteiligte Frauen würden von einem erweiterten Angebot profitieren, meint Gartelgruber: "Viele Mütter sind heutzutage nicht mehr in eine funktionierende Familienstruktur eingebunden und brauchen Hilfe von außen Hierbei sind auch die Familienhebammen-Stützpunkte, die Geburtsvorbereitungskurse, Einzelgespräche und Einzelpaarberatungen bieten sowie Babytreffs, wo auch Mütter mit Depressionen unterstützt werden, bedeutsam."

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