Bilanz des Europäischen Forums Alpbach 2009

Generalthema "Vertrauen" brachte VIPs, viel Jugend und brisante wirtschaftspolitische Ansage

Wien (OTS) - Am kommenden Samstag, dem 5. September, geht das 65. Europäische Forum Alpbach zu Ende. In den 17 Tagen der Konferenz kamen mehr als 3.500 Teilnehmer aus 64 Ländern nach Alpbach, um sich an Diskussionen mit Spitzenvertretern von Forschung, Wirtschaft und Politik zu beteiligen. Neben fünf Nobelpreisträgern, darunter Martti Ahtisaari und Myron S. Scholes, zählten UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und die EU-Kommissarinnen Viviane Reding und Benita Ferrero-Waldner zu den Stargästen. Hauptthemen: Wirtschaftskrise und internationale Kooperation.

"Besonders stolz sind wir auf die unglaublich starke Jugendteilnahme", freut sich Erhard Busek, Präsident des Europäischen Forums Alpbach. 609 Studierende aus 43 Ländern sind 2009 nach Alpbach gekommen, um 17 Tage lang an Gesprächen und Seminaren mit der österreichischen und internationalen Wissens-, Wirtschafts- und Regierungselite teilzunehmen. "Ohne die Studierenden wäre das Europäische Forum nicht das, was es ist: eine offene, kritische und sich stets verjüngende Diskussionsplattform", so Busek weiter.

Genutzt wird diese Plattform freilich auch von Entscheidungsträgern, die hier die neuesten Trends aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik präsentieren. Highlights 2009: Der steuerpolitische Vorstoß von WKÖ-Präsidenten Christoph Leitl, IV-Chef Veit Sorgers Forderung nach liberalisierten Öffnungszeiten und OeNB-Gouverneur Nowotnys Prognose eines Konjunkturaufschwungs 2010. Viel Gesprächsstoff lieferten auch die Analysen des kontroversiellen Wirtschaftsnobelpreisträgers Myron Scholes, die Thesen des Gehirnforschers Gary Small zu den negativen Auswirkungen des Internetkonsums auf die menschliche Kreativität, und nicht zuletzt die Auftritte internationaler Politgrößen wie Viviane Reding, Benita Ferrero-Waldner, Martti Ahtisaari und Ban Ki-moon.

"Ich glaube, was das Europäische Forum Alpbach 2009 einzigartig gemacht hat war die Verquickung der Analyse der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise mit einer Darstellung der zugrundeliegenden und resultierenden politischen Probleme. Stolz sind wir natürlich auch auf die gleichbleibend hohe Qualität der Diskussionen", freut sich Erhard Busek.

Das nächste Europäische Forum Alpbach findet von 19. August bis 4. September 2010 statt. Thema: "Entwurf und Wirklichkeit - Construction and Reality".

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Mag. Patricia Mussi
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