VP-Walter: Gaspreissenkung ist Gebot der Stunde

Wien (OTS) - "Vizebürgermeisterin Renate Brauner ist dringend gefordert, mit den Verantwortlichen von Wien Energie Klartext zu sprechen. Die unsoziale Abzocke der Wienerinnen und Wiener sowie die wirtschaftsfeindliche Preisgestaltung beim Gaspreis müssen ein baldiges Ende haben", kommentierte heute der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, Medienberichte über überhöhte Gaspreise.

Laut dem Energieregulator Walter Boltz wurden die gesunkenen Importpreise nicht weitergegeben, die Gaspreise, die den Haushaltskunden verrechnet werden, sind um zehn bis 15% höher als sie sein müssten. Wieviel "Spielraum" besteht, zeigt der langfristige Vergleich: Für einen Wiener Haushalt haben sich die Gaskosten zwischen 2001 und 2008 um knapp 28% erhöht, die allgemeine Teuerungsrate lag aber bei lediglich 15%.

Norbert Walter: "Die Wien Energie verdient sich hier ein nettes Körberlgeld auf Kosten der Allgemeinheit. Zuerst kam eine Verteuerung um 22 Prozent vergangenen November, dann wurde der Preis per Anfang Februar 2009 großzügiger Weise wieder um 10,5 Prozent gesenkt. Das ist zu wenig! Bei steigenden Marktpreisen die Preise sofort hinaufzuschnalzen, sinkende Marktpreise aber nur sehr zögerlich bis gar nicht an die Konsumenten und Betriebe weiterzugeben, ist ein doppelbödiges Spiel. Gerade in Zeiten der Krise wäre rasche Hilfe für die Menschen und für die Betriebe ein Gebot der Stunde. Damit in Wien was weiter geht!"

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