SP-Hora: Kritik von FP-Madejski an Bedarfsumkehrkehrschleife für Tramlinie 2 in der Reichsratsstraße sachlich nicht nachvollziehbar

Fahrgäste, Wiener Linien und Umwelt profitieren gleichermaßen von dem Projekt - Keine Verschandelung des historischen Ensembles

Wien (SPW-K) - Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Karlheinz Hora, kann die Kritik von FP-Gemeinderat Madesjki an der vor Realisierung stehenden, temporären Bedarfs- Umkehrschleife der Linie 2 in der Reichsratstraße nicht nachvollziehen. Hora: "Weder wird der fließende noch der ruhende Verkehr im betroffenen, bloß 170 Meter langen Abschnitt in der Reichsratstraße durch das Vorhaben beeinträchtigt, noch das historische Ensemble, wie von Madesjki behauptet, verschandelt. Dieses wird auch nicht in der Josefstädterstraße, am Ring und in der in der Stadiongasse durch die Führung der Linie 2 beeinträchtigt. Auch eine unzumutbare Lärmbelästigung der wenigen AnrainerInnen wird es nicht geben", wies Hora Donnerstag in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien die Kritik Madejskis zurück.

"Infolge der Durchbindung der Tramlinie 2 über den Ring bis in den 20. Bezirk ist das Fahrgastaufkommen auf dieser Linie auch im 7. und 8. Bezirk deutlich gestiegen. Bei Unterbrechung dieser direkten Verbindung durch Unfälle, Kundgebungen usw. am Ring, wird in Zukunft ein kostenintensiver, umständlicher und vor allem unbequemer Schienenersatzverkehr mit den deutlich weniger Fahrgästen fassenden Bussen zwischen der U-Bahnstation Josefstädter Straße und der Bellariaschleife nicht mehr notwendig sein. Die Züge der Linie 2 werden dann in solchen Fällen direkt bis zu diesem U-Bahn-Umsteigeknoten (U 2, U 3) weitergeführt werden können. Die Fahrgäste werden eindeutig von dieser Lösung profitieren", listete Hora die Vorzüge des Projekts auf.

Hora stellte nicht zuletzt auch die von Madesjki in den Raum gestellten Kosten in Frage. "In Wirklichkeit liegen sie", so der Mandatar, "deutlich unter dem vom FP-Politiker angegeben Betrag. Die Investition rechnet sich jedenfalls; sowohl für die Fahrgäste, weil diese Zeit und Komfort gewinnen, als auch für die Wiener Linien, weil sie Kosten sparen sowie für die Umwelt, weil eine Straßenbahn bekanntlich keine, aber selbst mit Gasantrieb und Katalysatoren ausgestattete Busse Restmengen Luftschadstoffe absorbieren. Angesichts der Fakten ist die Kritik von Madesjki unzutreffend", schloss Hora. (Schluss)

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