Strache, Fichtenbauer: Berlusconi-Schelte aus Österreich ist unangebracht!

Brüssel soll helfen statt zu kritisieren

Wien (OTS) - "Wir wenden uns klar gegen eine
Anti-Berlusconi-Haltung von Mitgliedern der österreichischen Bundesregierung, namentlich von Vizekanzler Josef Pröll", betonen FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und FPÖ-NAbg Dr. Peter Fichtenbauer, Vorsitzender der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Österreich - Italien.

Berlusconi habe sich zu Recht verbeten, dass sich EU-Kommissionssprecher in italienische Belange "hineinregieren" wollten, so Fichtenbauer. Aus der geschützten Brüsseler Wärmestube sei es sehr leicht mit lockeren Kommentaren umzugehen, ohne die extrem komplexe, geographisch bedingte Lage Italiens, die eine sehr spezifische sei, ausreichend zu kennen. Speziell in der Konfrontation mit den aus Afrika einströmenden Bootsflüchtlingen.

Staaten wie Italien müsse durch massive Investitionen in das Frontex-System geholfen werden, betont dazu der freiheitliche Bundesparteiobmann. Berlusconi-Schelte sei in dieser Situation weder angebracht noch hilfreich. "Die harsche Reaktion Silvio Berlusconis auf die Kommentare aus Brüssel ist aus unserer Sicht allzu verständlich", schließt Strache.

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