FP-Gudenus: 16.000 Taferlklassler in Wien - Wieviele davon können nicht ausreichend Deutsch?

Wien, 03.09.2009 (fpd) - Nächste Woche - zum Schulanfang - wird sich zeigen, ob die viel gepriesenen Maßnahmen der Stadt Wien gefruchtet haben oder nicht, so der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass das Bildungsniveau in Wien klar sinke. Dies ist nicht zuletzt auch ganz klar daran zu sehen, dass mehr als ein Drittel der Pflichtschulabsolventen Problemschüler sind - also Probleme beim Lesen, Schreiben und Rechnen haben. Der Hauptgrund liegt darin, dass bisher zu viele Schüler einfach "durchgewurschtelt" wurden, obwohl sie kaum oder nicht ausreichend der deutschen Sprache mächtig sind, so Gudenus.

Die FPÖ fordere daher schon lange das Konzept "Zuerst Deutsch -dann Schule". Kinder sollten also erst dann zum Regelunterricht zugelassen werden, wenn sie der heimischen Sprache ausreichend mächtig sind. Dazu soll es eigene Gruppen im Kindergarten - und Vorschulbereich geben.
Das von der SPÖ entwickelte 1+1 Fördermodell nimmt zwar Anleihe an dem FPÖ Konzept, verzichtet aber voll auf den Faktor Zwang und Druck. Die FPÖ fordert daher, dass die Eltern der Kinder angehalten werden müssen, ihre Kinder in diese Fördergruppen zu schicken, ansonsten müsse es Sanktionen - beispielsweise den Entfall der Familienbeihilfe - geben.

Die Roten haben im Bildungsbereich in Wien schon zu lange die Augen verschlossen und tragen ganz klar die Mitschuld an einer Generation, die bildungspolitisch mehr und mehr im Stich gelassen wird, so Gudenus abschließend. (Schluss)paw

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