Spitäler sind Motor für Wirtschaft und Jobs

Vinzenz Gruppe präsentiert Beschäftigungs- und Wachstumseffekte des österreichischen Spitalswesens.

Wien (OTS) - Die heimischen Spitäler schaffen Arbeitsplätze und tragen wesentlich zur österreichischen Wertschöpfung bei. 251.000 Jobs sowie 11,6 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung sind dem Spitalssektor zuzuschreiben. Das belegt eine aktuelle Studie (2009), die von a.o. Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber (Alpe-Adria-Universität Klagenfurt) im Auftrag der Vinzenz Gruppe durchgeführt und bei den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

"Investitionen in das Gesundheitswesen sind sinnvolle Investitionen - und das in mehrfacher Hinsicht", sagt Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe. "Denn bei Gesundheitsleistungen geht es um viel, nämlich um die Sicherstellung des medizinischen Fortschritts und damit patientengerechter Angebote. Darüber hinaus zeigen die Studienergebnisse nun schwarz auf weiß: Der Spitalssektor ist auch ein großer Wirtschaftsfaktor und Wachstumsmotor. Die Studienergebnisse belegen aber auch, dass vor allem zielgerichtet und effizient investiert werden muss, damit die richtigen Impulse für Qualität und Wirtschaftlichkeit entstehen." Heinisch bedauert, dass es im österreichischen Gesundheitswesen keine bundesweit abgestimmte Investitionsstrategie gibt: "Der Staat sollte sich als strategischer Investor fühlen."

Bei der Erfüllung des gesellschaftlichen Auftrags der Gesundheitsversorgung sei das Zusammenspiel von öffentlichen und privat-gemeinnützigen Einrichtungen von großer Bedeutung. Heinisch:
"Die Politik muss sich klar und deutlich zu allen gemeinnützigen Krankenhäusern bekennen."

Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, betont die positiven Beschäftigungseffekte, die von der Gesundheitsbranche ausgehen: "Das Gesundheits- und das Sozialwesen sind Österreichs größte Jobmotoren. Daher bin ich optimistisch, was die Umsetzung anstehender Projekte im Gesundheitswesen betrifft." Dabei unterstreicht Hundstorfer: "Wir müssen uns trauen, Schritte zu setzen, die auf Effizienz gerichtet und so für das gesamte Gesundheitssystem förderlich sind."

Für Mag. Brigitte Ederer, Vorstandsvorsitzende der Siemens AG Österreich, steht besonders der Faktor Transparenz bei der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens im Vordergrund. "Wir brauchen klare Transparenz", betont Ederer. "Es ist wichtig, dass mehr industrialisierte Standards ins Gesundheitswesen gebracht werden. Allerdings darf dabei der Faktor Menschlichkeit nicht aus den Augen verloren werden. Unter keinen Umständen darf es zu einer schlechteren Behandlung sozial Schwächerer kommen."

Prof. Dr. med. Gudrun Neises, Vizepräsidentin für Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Hochschule Fresenius, weist darauf hin, dass Ausgaben im Gesundheitswesen nicht nur eindimensional zu betrachten sind: "Kosten im Gesundheitswesen müssen stets auch als Nutzen begriffen werden. Denn Gesundheitsausgaben stehen immer auch für Fortschritt".

Der Studienautor, ao. Univ.-Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber, Institut für Volkswirtschaft, Alpen-Adria Universität Klagenfurt, zieht Resümee "Ein starker Staat und ein gemeinnütziges System haben viele Möglichkeiten, wenn sie effizient und qualitätsorientiert agieren. Und eines zeigen die Studienergebnisse deutlich: Effiziente Investitionen in das Gesundheitswesen zahlen sich aus. Eine Million Euro sinnvoll investiert, kommt als eine Million Euro Wertschöpfung wieder zurück."

Rückfragen & Kontakt:

Annemarie Kramser
Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH, Wien
Leitung Kommunikation
Gumpendorfer Straße 108, Wien 1060, Österreich
TEL : +43 /1/59988-3088
FAX : +43 /1/59988-4044
MOBIL : +43 /664 412 50 39
E-MAIL :annemarie.kramser@vinzenzgruppe.at
www.vinzenzgruppe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VGK0001