Wertschöpfung einmal andersrum: Mit Freizeit und Gesundheit jung bleiben

Span stellt anlässlich des Arbeitskreises Tourismus in Alpbach die neue Studie zum "Freizeitverhalten der Zielgruppe(n) 50plus" vor

Alpbach (OTS/PWK646) - "Von Krise keine Spur!", fasst der Fachverbandsobmann der Freizeitbetriebe KR Gerhard Span die Ergebnisse des gestrigen Alpbacher Arbeitskreises "Freizeit und Gesundheit als Beitrag zur Wertschöpfung" zusammen. Die vom Fachverband in Auftrag gegebene und von den Casinos Austria gesponserte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Wachstumsmarkt der Generation 50+ ungeachtet der Wirtschafts- und Finanzkrise weiterhin wachsen werde.

Die Pro Kopf Ausgaben im Gesundheitstourismus betrugen im vergangenen Jahr 131 Euro und das Marktvolumen des Wellnesstourismus liegt bei über einer Milliarde Euro. Bereits 30 Prozent aller Inlandsreisen in Österreich stehen unter dem Motto Gesundheit und Wellness. Die Vorsitzende der creativwirtschaft austria und Unternehmerin Dr. Getraud Leimüller sowie der Studienautor Johann Schnait diskutierten auf Einladung der Fachverbandes der Freizeitwirtschaft die Ergebnisse der Studie.

coop50plus-Geschäftsführer Johann Schnait erinnerte daran, dass die österreichische Bevölkerung in den letzten Jahren um fast eine viertel Million Menschen wuchs. Davon entfielen ca. 200.000 auf die Altersgruppe über 50 Jahre, während im gleichen Zeitraum die Gruppe bis 39 Jahre um über 100.000 abnahm: "Sprechen wir von den Jungen Alten, dann haben wir einen Markt von bis zu 1,5 Millionen Menschen vor Augen." Gerade die Altersgruppe zwischen 50 und 70 Jahre fühle sich jung, frisch und ist häufig sehr aktiv.

"Nach Jahren der Aufopferung für andere, folgt nun die Selbstfürsorge. Diese erlaubt, eigene Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Dieser Trend wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Von der Bevökerungsgruppe 50plus sind in den nächsten Jahren Innovationsimpulse zu erwarten, die für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung sind. Die Bevölkerungsgruppe(n) 50plus haben ein verstärktes Informations- und Transparenzbedürfnis. 50plus will informiert und nicht mehr beworben werden. Der Kunde möchte, seine Produkte selbst zusammenstellen.", ist Leimüller überzeugt.

Der Sprecher der Fitnessbetriebe und Gastgeber der Alpbacher Publikumsdiskussion Gehard Span führt - oberflächlich betrachtet gegenläufige Entwicklungen - zusammen: "Es gibt das Grätzl, und es gibt New York. Kooperationen und die Verbindung von Bewegung, Sport und Kultur sind gefragter denn je."

"Sport machen, wann und wie es zu mir passt!" lautet die Devise für Österreichs "Best Agers". Nachdem die Bevölkerungsgruppe der über 50jährigen weiterhin zunimmt, diese auch stets weltoffener und agiler wird, bleiben die Zukunftschancen für die Freizeitwirtschaft in diesem Segment auf alle Fälle intakt. "Nach der vermehrten Nachfrage, folgt die Veränderung beim Angebot. Qualität und die Zusammenführung von Angebot und Nachfrage sind die Herausforderungen für die Branche.", gibt sich Obmann Span optimistisch.

Die Studie "Freizeitverhalten der Zielgruppe(n) 50plus unter dem besonderen Blickwinkel Bewegung, Sport und Kultur" von coop50plus kann über den Fachverband der Freizeitbetriebe kostenfrei bezogen werden. (RH)

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Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband Freizeitbetriebe, Mag. Matthias Koch, Tel.: (++43) 0590 900-3554, freizeitbetriebe@wko.at, http://wko.at/freizeitbetriebe

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