Gesund durch die Wirtschaftskrise

Der Wirtschaftskrise ganzheitlich begegnen - Betriebliche Gesundheitsvorsorge als Wettbewerbsvorteil

Alpbach (OTS) - Der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) lud im Rahmen der Wirtschaftsgespräche 2009 zum Arbeitskreis nach Alpbach. Mag. Christoph Hörhan ist als Leiter des FGÖ überzeugt, dass Betriebe mit betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) Krisenzeiten besser überstehen können. BGF hält als moderne Managementstrategie Methoden und Werkzeuge parat, die Unternehmen und ihren Belegschaften auch in turbulenten Zeiten ihre Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Motivation und Arbeitsqualität erhalten bzw. fördern. Aktuelle Daten belegen, Unternehmen haben durch betriebliche Gesundheitsförderung einen Wettbewerbsvorteil.

Gesundheitsförderung als Wettbewerbsvorteil

Zahlreiche österreichische Betriebe haben den europäischen Weg entsprechend der "Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union" (1997) bereits eingeschlagen. Es stellt sich nun zunehmend die Frage, ob betriebliche Gesundheitsförderung auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten Hilfestellung und Orientierung geben kann. Die Antworten von Mag. Hörhan an die besorgten Führungskräfte und ArbeitnehmerInnen ist klar: "Betriebliche Gesundheitsförderung kann Schaden zwar nicht zur Gänze abwenden jedoch die Folgen mildern und bei Managemententscheidungen in Krisenzeiten wertvolle Unterstützung bieten". Der Fonds Gesundes Österreich ist als die österreichische Kompetenzstelle für Gesundheitsförderung und Prävention hinlänglich bekannt. "Wir haben diesen Arbeitskreis bewusst im Rahmen der Wirtschaftsgespräche angesiedelt um zu unterstreichen, dass der Fonds Gesundes Österreich ein verlässlicher Partner für die Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Finanzierung und Konzeption von Gesundheitsförderungsprojekten ist und damit der österreichischen Wirtschaft beistehen kann", stellt Hörhan fest.

Eine lohnende Investition

Nach internationalen Studien führen Investitionen in betriebliche Gesundheitsinvestitionen zu einem Return of Investment von 1:2 bis 1:6. Somit ist klar, dass sich Investitionen in die Gesundheit der MitarbeiterInnen auch wirtschaftliche rechnen. Um der Krise entgegen zu wirken wurden aktuell die Förderrichtlinien zugunsten der Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) angepasst. War bisher eine Unterstützung erst ab einem Kostenvolumen von 5.000 Euro möglich senkte der FGÖ diesen Betrag auf 3.000 Euro. Statt 33 - 55% können jetzt bis zu 100 Prozent der entstandenen Kosten für die betriebliche Gesundheitsvorsorge vom FGÖ refundiert werden. Insgesamt flossen bisher mehr als 36 Millionen Euro in die Unterstützung von rund 725 Projekten. Um es Interessierten möglichst einfach zu machen, eine Förderung durch den FGÖ zu erhalten, wurde der FGÖ-Projektguide entwickelt. Mit diesem online Tool ist es noch einfacher und unbürokratischer, aus einer unternehmerischen Projektidee ein maßgeschneidertes Gesundheitsprojekt zu schmieden und eine Förderung beim Fonds Gesundes Österreich zu beantragen. http://info.projektguide.fgoe.org/

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Christian Winkler
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